Waldschule mit Schulhund

Kategorie:

Unsere Schule

Volksschule Markt Allhau

Unser Projekt

Schulhund Benno – tiergestützte Pädagogik:
Mit Hunden können soziale und personale Lernprozesse grundlegend gefördert und unterstützt werden. Hauptanliegen unserer Schule ist es, die Kinder beim Lernen bestmöglich zu unterstützen. Hundegestützte Pädagogik meint den Einsatz von ausgebildeten Hunden im Unterricht, um die Lernatmosphäre, das Sozialverhalten und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Direktorin Christina Frotschnig ist für den Hundeeinsatz ihres Hundes Benno ausgebildet. Im Unterricht werden Chancen im Lernprozess genützt, die durch die positive Wirkung des Tieres entstehen.
• Benno motiviert und schafft eine angenehme Atmosphäre
• Er trägt zur Entspannung der Kinder bei
• und fördert ein gutes Sozialverhalten.
Die Kinder trauen sich etwas zu, das sie dann auf andere Situationen übertragen können .
Laute Kinder nehmen sich beim Hund zurück, stille Kinder werden
vom Hund aufgesucht.
Die tiergestützte Pädagogik setzt bei den Emotionen der Kinder an, das wollen wir auch mit der Waldpädagogik erreichen.
An unserer Volksschule finden bereits seit vielen Jahren regelmäßig Waldtage auf allen Schulstufen statt. Die Natur als Lebens- und Lernraum soll als eine schützenswerte Umgebung für Menschen, Tiere und Pflanzen wahrgenommen werden. Wir möchten sie durch die Tage, die im Wald oder am Wasser verbracht werden, mit allen Sinnen für das Leben draußen und die Vielfalt in der Natur begeistern.
Die Waldtage werden von DI Hans Peter Killingseder, einem zertifizierten Waldpädagogen und seinem Team durchgeführt und gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen im Vorfeld geplant. Jede Klasse verbringt – je nach Schwerpunkt 2 bis 4 Tage pro Schuljahr im Wald. Die Klassenlehrerin stimmt die Aufenthalte auf die Lehrplanerfordernisse ab, der Waldpädagoge setzt diese dann um.
Aufgrund der Lage unseres Schulstandortes am Ramsar-Gebiet Lafnitztal legen wir auch einen Schwerpunkt auf das Ökosystem der Lafnitz.
Seit dem Schuljahr 2016/17 verbringen unsere Schulkinder in der schulischen Tagesbetreuung jeden Dienstag mit unserem Waldpädagogen im Wald. Durch die regelmäßigen Besuche nehmen die Kinder die Jahreszeiten in diesem Lebensraum intensiv und mit allen Sinnen wahr. Ihr Spiel- und Sozialverhalten ändert sich im Wald: die Kinder erinnern sich, wo „Ihre“ Plätze und „ihre“ Bäume sind, suchen diese wieder auf und gestalten sie. Dort lernen sie einander auf eine neue Weise kennen und finden neue Spielpartner/innen.
Wir tragen seit dem Jahr 2014 das Österreichische Umweltzeichen u.a. für unser Engagement in der Umweltpädagogik

Unser Ziel

Wir wollen einen positiven, emotionalen Zugang zu Natur und Lebewesen in der nahen Lebensumgebung der Kinder ermöglichen, der die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärkt und sie in ihrem Lernen unterstützt.Der Einsatz von Waldpädagog/innen im Vormittagsunterricht ist nur durch finanzielle Unterstützung der Eltern möglich. Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung liefert die Gemeinde als Schulerhalter einen finanziellen Beitrag. Wir möchten das Preisgeld für den weiteren Einsatz der Waldpädagogik verwenden.

Wie war der Einfluss der Projektarbeit auf ...

Schülerleistung
Umgang mit Vielfalt
Unterrichtsqualität
Verantwortung
Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner
Schule als lernende Institution