Schule verändert!

Ihr habt uns gezeigt, wie stark Österreichs Schulen sind! Hier präsentieren wir alle Einreichungen zum diesjährigen Starke Schulen-Award in den Kategorien Partnerschaft, Unterricht und Miteinander und ihre Voting-Ergebnisse. Die Gesamt-Sieger findet ihr auf unserer Startseite.

Ein starkes Miteinander verbessert das Schulklima und geht verantwortungsvoll mit Vielfalt um. Diese Kategorie zeigt Möglichkeiten auf, um den Zusammenhalt zu steigern.

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"Hand in Hand" - soziales Lernen

VS Tabor

Unsere Schule ist vergleichbar mit einem internationalen Flughafen, und jedes Kind kommt mit einem anderen persönlichen Rucksäckchen bei uns an. Daher wollen wir gemeinsam mit allen Schüler/innen und Eltern, allen Lehrer/innen besonders wertschätzend und empathisch miteinander umgehen. Das tägliche Zusammenleben hat uns gezeigt, dass es immer wieder zu Konflikten kommt, und daher war es uns wichtig, ein Konfliktlösungsmodell zu entwickeln, um unser tägliches Zusammenleben zu verbessern und die Sozialkompetenz unserer Schüler/innen zu steigern. Daher haben wir an unserer Schule zwei Schwerpunkte gesetzt: Einerseits finden monatliche „Hand-in-Hand-Stunden“ jahrgangsgemischt zu einem übergeordneten sozialen Thema (Wertekompass, Ich-Botschaften, gewaltfreie Sprache,..) statt. Anderseits bearbeitet das gesamte Team Pausenkonflikte im Sinne der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg und nach dem Modell „Neue Autoritäten“ von Haim Omer. Treten Pausenkonflikte auf, notiert dies die Pausenaufsicht und ein Unterstützerteam aus Lehrkräften und Sozialarbeitern begleitet die Kinder bei der Konfliktlösung und Wiedergutmachung. Unser ausgearbeiteter Maßnahmenkatalog gibt die Vorgehensweise in Konfliktsituationen vor und bezieht auch die Eltern und alle Lehrerinnen gegebenenfalls mit ein. Durch das gemeinsame Engagement fühlen sich unsere Schüler/innen in Konfliktsituationen nicht allein gelassen und ernst genommen, und das Schulklima wird positiv beeinflusst.
Unsere Schule ist vergleichbar mit einem internationalen Flughafen, und jedes Kind kommt mit einem anderen persönlichen Rucksäckchen bei uns an. Daher wollen wir gemeinsam mit allen Schüler/innen und Eltern, allen Lehrer/innen besonders wertschätzend und empathisch miteinander umgehen. Das tägliche Zusammenleben hat uns gezeigt, dass es immer wieder zu Konflikten kommt, und daher war es uns wichtig, ein Konfliktlösungsmodell zu entwickeln, um unser tägliches Zusammenleben zu verbessern und die Sozialkompetenz unserer Schüler/innen zu steigern. Daher haben wir an unserer Schule zwei Schwerpunkte gesetzt: Einerseits finden monatliche „Hand-in-Hand-Stunden“ jahrgangsgemischt zu einem übergeordneten sozialen Thema (Wertekompass, Ich-Botschaften, gewaltfreie Sprache,..) statt. Anderseits bearbeitet das gesamte Team Pausenkonflikte im Sinne der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg und nach dem Modell „Neue Autoritäten“ von Haim Omer. Treten Pausenkonflikte auf, notiert dies die Pausenaufsicht und ein Unterstützerteam aus Lehrkräften und Sozialarbeitern begleitet die Kinder bei der Konfliktlösung und Wiedergutmachung. Unser ausgearbeiteter Maßnahmenkatalog gibt die Vorgehensweise in Konfliktsituationen vor und bezieht auch die Eltern und alle Lehrerinnen gegebenenfalls mit ein. Durch das gemeinsame Engagement fühlen sich unsere Schüler/innen in Konfliktsituationen nicht allein gelassen und ernst genommen, und das Schulklima wird positiv beeinflusst.

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Peermediation an der SMS Altenmarkt

SMS Altenmarkt

Das Video zeigt unsere Peers beim Singen des eigens für uns komponierten Peer-Songs! Seit 10 Jahren werden an unserer Schule PeermediatorInnen ausgebildet. Nach einer Werbeaktion in der 2.Klasse melden sich die SchülerInnen freiwillig zur ca. 40-stündigen Ausbildung im Verlauf der 3.Klasse an. Mit dem Peer-Führerschein erlangen sie ein Zertifikat und damit die Berechtigung zum Mediieren. Jeder Schüler/jede Schülerin darf bei uns die Ausbildung absolvieren – so kommen wir zu einer effektiven Mischung, die sich bei den Mediationen überaus bewährt. Die Bandbreite reicht von sehr leistungsstarken SchülerInnen bis zu unseren Integrationskindern und Kindern mit Migrationshintergrund – und alle können mit ihrem Erfahrungsschatz zum Gelingen der friedlichen Konfliktlösung beitragen. Auch beim Ausbildungsteam bringt sich jeder Lehrer/jede Lehrerin seinen Talenten entsprechend ein und so können wir ein abwechslungsreiches und fundiertes Training anbieten. Gut durchdachte und an der richtigen Stelle eingesetzte Spiele, Theorieeinheiten zu den fünf Phasen einer Mediation und viele Rollenspiele, in denen die fachlichen Grundlagen eingeübt werden, wechseln sich ab. Eine Peer-Nacht stellt einen Höhepunkt der Ausbildung dar! Eine große Freude für uns ist, dass die fertig ausgebildeten Peers immer wieder bei der Ausbildung der Nächstjährigen mithelfen und ihnen mit Rat und Tat und ihrem Wissen zur Seite stehen. Es überrascht uns immer wieder, wieviel Potential vorhanden ist!
Das Video zeigt unsere Peers beim Singen des eigens für uns komponierten Peer-Songs! Seit 10 Jahren werden an unserer Schule PeermediatorInnen ausgebildet. Nach einer Werbeaktion in der 2.Klasse melden sich die SchülerInnen freiwillig zur ca. 40-stündigen Ausbildung im Verlauf der 3.Klasse an. Mit dem Peer-Führerschein erlangen sie ein Zertifikat und damit die Berechtigung zum Mediieren. Jeder Schüler/jede Schülerin darf bei uns die Ausbildung absolvieren – so kommen wir zu einer effektiven Mischung, die sich bei den Mediationen überaus bewährt. Die Bandbreite reicht von sehr leistungsstarken SchülerInnen bis zu unseren Integrationskindern und Kindern mit Migrationshintergrund – und alle können mit ihrem Erfahrungsschatz zum Gelingen der friedlichen Konfliktlösung beitragen. Auch beim Ausbildungsteam bringt sich jeder Lehrer/jede Lehrerin seinen Talenten entsprechend ein und so können wir ein abwechslungsreiches und fundiertes Training anbieten. Gut durchdachte und an der richtigen Stelle eingesetzte Spiele, Theorieeinheiten zu den fünf Phasen einer Mediation und viele Rollenspiele, in denen die fachlichen Grundlagen eingeübt werden, wechseln sich ab. Eine Peer-Nacht stellt einen Höhepunkt der Ausbildung dar! Eine große Freude für uns ist, dass die fertig ausgebildeten Peers immer wieder bei der Ausbildung der Nächstjährigen mithelfen und ihnen mit Rat und Tat und ihrem Wissen zur Seite stehen. Es überrascht uns immer wieder, wieviel Potential vorhanden ist!

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Ich bin ... auf dem Weg zur Selbstkompetenz.

PVS der KPH Graz, Augustinum

Je früher Kinder üben ihre Wahrnehmung zu schulen, und je früher sie es gewohnt sind, dass dem auch (Be-)Achtung geschenkt wird, desto mehr werden sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt und desto eher bleibt ihre Lernfähigkeit erhalten. Kinder lernen, nicht auf alle Reize unreflektiert reagieren zu müssen, und können so eigenverantwortlich handeln. Wir konnten und können feststellen, dass eine gelebte Praxis der Achtsamkeit sich positiv auf das Schulklima und auch auf die Lebenswirklichkeit aller Beteiligten auswirkt. Neben einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und dem Zuwachs sozialer Kompetenzen, ist in den meisten Fällen auch eine Zunahme des persönlichen Reifeniveaus beobachtbar. Mangelnde Selbstwahrnehmung und Konzentrationsfähigkeit führen oft zu Lernschwächen und sozialen Schwierigkeiten. Wer sich selbst nicht wahrnimmt, nimmt auch die eigenen Grenzen nicht wahr. Die Beziehungsbedürfnisse von Kindern müssen ernstgenommen werden. Sie brauchen vor allem Sicherheit und die Gewissheit, geliebt zu sein. Sie brauchen Mut zum Leben! Themen der Schulversammlungen: Ich bin … Entspr.Beziehungsbedürfnis -ein Teil der Praxisschule – (Sicherheit) -einzigartig – (Selbstdefinition) -unverzichtbar – (Wertschätzung) -wichtig – (Bestätigung) -unsicher – (Wirkung) -beschützt – (Schutz und Führung) -großherzig – (Liebe) -bereit – (Initiative)
Je früher Kinder üben ihre Wahrnehmung zu schulen, und je früher sie es gewohnt sind, dass dem auch (Be-)Achtung geschenkt wird, desto mehr werden sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt und desto eher bleibt ihre Lernfähigkeit erhalten. Kinder lernen, nicht auf alle Reize unreflektiert reagieren zu müssen, und können so eigenverantwortlich handeln. Wir konnten und können feststellen, dass eine gelebte Praxis der Achtsamkeit sich positiv auf das Schulklima und auch auf die Lebenswirklichkeit aller Beteiligten auswirkt. Neben einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und dem Zuwachs sozialer Kompetenzen, ist in den meisten Fällen auch eine Zunahme des persönlichen Reifeniveaus beobachtbar. Mangelnde Selbstwahrnehmung und Konzentrationsfähigkeit führen oft zu Lernschwächen und sozialen Schwierigkeiten. Wer sich selbst nicht wahrnimmt, nimmt auch die eigenen Grenzen nicht wahr. Die Beziehungsbedürfnisse von Kindern müssen ernstgenommen werden. Sie brauchen vor allem Sicherheit und die Gewissheit, geliebt zu sein. Sie brauchen Mut zum Leben! Themen der Schulversammlungen: Ich bin … Entspr.Beziehungsbedürfnis -ein Teil der Praxisschule – (Sicherheit) -einzigartig – (Selbstdefinition) -unverzichtbar – (Wertschätzung) -wichtig – (Bestätigung) -unsicher – (Wirkung) -beschützt – (Schutz und Führung) -großherzig – (Liebe) -bereit – (Initiative)

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Schüler*innen machen Schule

NMS Quellenstraße

Im Rahmen des Projektes „Schüler*innen machen Schule“ organisiert ein Schülerorganisationsteam, bestehend aus 15 Schüler*innen, für zwei Tage den gesamten Unterricht der Schule. Statt „normalem Unterricht“ werden 40 verschiedene Workshops angeboten, die jede*r einzelne Schüler*in frei nach seinen*ihren Interessen belegen darf. Jeder dieser Workshops dauert einen ganzen Schultag und wird im Vorhinein durch das Schülerorganisationsteam ausgesucht um so die Interessen der Schüler*innen wiederzuspiegeln. Die Workshops umfassen Themen wie Kreatives Schreiben, Improvisationstheater, Selbstverteidigung, Erste Hilfe, etc. Für das Schülerorganisationsteam steht im Vordergrund Verantwortung zu übernehmen, an Menschen außerhalb des Schulalltags heranzutreten, sie von der Projektidee zu überzeugen und als Workshopleiter*innen zu gewinnen, Grundprinzipien des Fundraisings und der Finanzierung zu erlernen und strukturiert an einem Projekt zu arbeiten. Das Ziel des Projektes im Hinblick auf alle Schüler*innen ist, ihnen die Möglichkeit zu geben, zwei Tage ihren Interessen intensiv nachzugehen, und Lernen über den regulären Klassenverband hinaus zu ermöglichen. Da der Anteil der Schüler*innen mit außerordentlichem Status (ca. einem Drittel) an der NMS Quellenstraße ungewöhnlich hoch ist, wird bei der Auswahl der Workshops besonders darauf Wert gelegt auch Schüler*innen mit geringen Deutschkenntnissen gut einbinden zu können.
Im Rahmen des Projektes „Schüler*innen machen Schule“ organisiert ein Schülerorganisationsteam, bestehend aus 15 Schüler*innen, für zwei Tage den gesamten Unterricht der Schule. Statt „normalem Unterricht“ werden 40 verschiedene Workshops angeboten, die jede*r einzelne Schüler*in frei nach seinen*ihren Interessen belegen darf. Jeder dieser Workshops dauert einen ganzen Schultag und wird im Vorhinein durch das Schülerorganisationsteam ausgesucht um so die Interessen der Schüler*innen wiederzuspiegeln. Die Workshops umfassen Themen wie Kreatives Schreiben, Improvisationstheater, Selbstverteidigung, Erste Hilfe, etc. Für das Schülerorganisationsteam steht im Vordergrund Verantwortung zu übernehmen, an Menschen außerhalb des Schulalltags heranzutreten, sie von der Projektidee zu überzeugen und als Workshopleiter*innen zu gewinnen, Grundprinzipien des Fundraisings und der Finanzierung zu erlernen und strukturiert an einem Projekt zu arbeiten. Das Ziel des Projektes im Hinblick auf alle Schüler*innen ist, ihnen die Möglichkeit zu geben, zwei Tage ihren Interessen intensiv nachzugehen, und Lernen über den regulären Klassenverband hinaus zu ermöglichen. Da der Anteil der Schüler*innen mit außerordentlichem Status (ca. einem Drittel) an der NMS Quellenstraße ungewöhnlich hoch ist, wird bei der Auswahl der Workshops besonders darauf Wert gelegt auch Schüler*innen mit geringen Deutschkenntnissen gut einbinden zu können.

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Schuleingangsprojekt an der NSMS Trofaiach

NSMS Trofaiach

Der Schulsozialarbeiter an der NSMS Trofaich hat auch zu Beginn dieses Jahres das Schuleingangsprojekt (SEP) angeboten. Darin wird den Schulanfängerinnen und Schulanfängern die Möglichkleit geboten, sich besser kennen zu lernen, gemeinsame Klassenregeln zu erarbeiten und in spielerischer und gestalterischer Form auch erste Schritte in Richtung Teamentwicklung zu machen. Außerdem wird ein Fokus auf den Übergang von Volksschule zur Neuen Mittelschule gelegt, da das erfahrungsgemäß für viele Kinder eine große Herausforderung darstellt. Der immer an den jeweiligen Stand der Entwicklung angepasste Prozess (mehrere Workshops im Laufe der ersten 6 Schulwochen) und der gemeinsamene, eineinhalb Tage dauernde Aufenthalt abseits der Schule mit In- und Outdooraktivitäten samt gemeinsamer Übernachtung ermöglichen nicht nur ein gutes wechselseitiges Kennenlernen der Schüler/innen, sondern gibt auch allen Kolleginnen und Kollegen sowie dem Schulsozialarbeiter die Möglichkeit eines frühzeitigen Beziehungsaufbaus, der als Basios für die anschließenden vier Schuljahre dient. Nicht zuletzt sind die gemeinsame Planung und Durchführung auch ein sichtbarer Grundstock für eine anhaltende Kooperation des Schulsozialarbeites mit den LehrerInnen. Der Projektabschluss passiert an den sogenannten Kennenlerntagen, an denen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Klassenlehrerinenn und Lehrern sowie dem Schulsozialrbeiter in einem Jugendgästehaus.
Der Schulsozialarbeiter an der NSMS Trofaich hat auch zu Beginn dieses Jahres das Schuleingangsprojekt (SEP) angeboten. Darin wird den Schulanfängerinnen und Schulanfängern die Möglichkleit geboten, sich besser kennen zu lernen, gemeinsame Klassenregeln zu erarbeiten und in spielerischer und gestalterischer Form auch erste Schritte in Richtung Teamentwicklung zu machen. Außerdem wird ein Fokus auf den Übergang von Volksschule zur Neuen Mittelschule gelegt, da das erfahrungsgemäß für viele Kinder eine große Herausforderung darstellt. Der immer an den jeweiligen Stand der Entwicklung angepasste Prozess (mehrere Workshops im Laufe der ersten 6 Schulwochen) und der gemeinsamene, eineinhalb Tage dauernde Aufenthalt abseits der Schule mit In- und Outdooraktivitäten samt gemeinsamer Übernachtung ermöglichen nicht nur ein gutes wechselseitiges Kennenlernen der Schüler/innen, sondern gibt auch allen Kolleginnen und Kollegen sowie dem Schulsozialarbeiter die Möglichkeit eines frühzeitigen Beziehungsaufbaus, der als Basios für die anschließenden vier Schuljahre dient. Nicht zuletzt sind die gemeinsame Planung und Durchführung auch ein sichtbarer Grundstock für eine anhaltende Kooperation des Schulsozialarbeites mit den LehrerInnen. Der Projektabschluss passiert an den sogenannten Kennenlerntagen, an denen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Klassenlehrerinenn und Lehrern sowie dem Schulsozialrbeiter in einem Jugendgästehaus.

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Die neue Kreativwerkstatt, das "Wohnzimmer" unserer Schule

HAK Wolfsberg

Ein Schulgebäude bewirkt bei manchen ein einengendes Gefühl. Vorgegebene Themen (Fach), vorgegebene Lehrpersonen, vorgegebener Zeitrahmen, vorgegebene Klasse, vorgegebene Sitzordnung – das ist die Normalität. Und das ist auch gut so. Strukturen schaffen Übersicht und wer die hat, behält den Durchblick. Doch: Eine große Veränderung – wenn man so will Erweiterung – haben wir in diesem Schuljahr gemeinsam vorgenommen, nämlich die Einrichtung unserer sogenannten Kreativwerkstatt, von Schülerinnen und Schülern auch gerne „Wohnzimmer“ genannt, weil der Raum so gemütlich ist. Ursprünglich angedacht war das Projekt als LehrerInnen-Teambuilding Projekt, das sich aber schnell zu einem tollen LehrerInnen-SchülerInnen-Projekt ausgeweitet hat. An unserer Schule herrscht eben ein starkes Miteinander. Man war gemeinsam einkaufen und es wurde gewerkelt, gebohrt, geschraubt, gemalt und dekoriert. Viele haben sogar Dinge von zu Hause mitgebracht und so die Kreativwerkstatt heimelig gestaltet. Dabei herausgekommen ist ein toller Raum, der noch nicht ganz fertig ist, aber jetzt schon alle mit seinem Aussehen und in seinen Funktion begeistert, z.B. als Besprechungs-, Lese-, Werk-, Kunst- und Projektraum (Buch-Projekt, Diplomarbeiten, Schülerzeitung, usw.). Diese Veränderung hat die Teamarbeit zwischen den Lehrpersonen untereinander und den LehrerInnen und SchülerInnen extrem gefördert. Dieser Raum schafft die Möglichkeit, eigenverantwortlich und auch geleitet an tollen Projekten zu arbeiten.
Ein Schulgebäude bewirkt bei manchen ein einengendes Gefühl. Vorgegebene Themen (Fach), vorgegebene Lehrpersonen, vorgegebener Zeitrahmen, vorgegebene Klasse, vorgegebene Sitzordnung – das ist die Normalität. Und das ist auch gut so. Strukturen schaffen Übersicht und wer die hat, behält den Durchblick. Doch: Eine große Veränderung – wenn man so will Erweiterung – haben wir in diesem Schuljahr gemeinsam vorgenommen, nämlich die Einrichtung unserer sogenannten Kreativwerkstatt, von Schülerinnen und Schülern auch gerne „Wohnzimmer“ genannt, weil der Raum so gemütlich ist. Ursprünglich angedacht war das Projekt als LehrerInnen-Teambuilding Projekt, das sich aber schnell zu einem tollen LehrerInnen-SchülerInnen-Projekt ausgeweitet hat. An unserer Schule herrscht eben ein starkes Miteinander. Man war gemeinsam einkaufen und es wurde gewerkelt, gebohrt, geschraubt, gemalt und dekoriert. Viele haben sogar Dinge von zu Hause mitgebracht und so die Kreativwerkstatt heimelig gestaltet. Dabei herausgekommen ist ein toller Raum, der noch nicht ganz fertig ist, aber jetzt schon alle mit seinem Aussehen und in seinen Funktion begeistert, z.B. als Besprechungs-, Lese-, Werk-, Kunst- und Projektraum (Buch-Projekt, Diplomarbeiten, Schülerzeitung, usw.). Diese Veränderung hat die Teamarbeit zwischen den Lehrpersonen untereinander und den LehrerInnen und SchülerInnen extrem gefördert. Dieser Raum schafft die Möglichkeit, eigenverantwortlich und auch geleitet an tollen Projekten zu arbeiten.

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Buddy-Projekt an der LBS Schrems

Landesberufsschule Schrems

Der erstmalige Einstieg an einer Lehrgangsberufsschule fällt vielen jungen Schüler/-innen schwer: Räumlichkeiten, örtliche Gegebenheiten, Schulorganisation, fachliche Inhalte, Lehrer/-innen und Mitschüler/-innen – alles ist neu und unbekannt. Zusätzlich sind viele zum ersten Mal alleine von zu Hause weg und nun während der Woche im Schülerwohnhaus untergebracht – Vertrautes gibt es nur mehr am Wochenende. Das Buddy-Projekt hiilft, diese manchmal schwierige Einstiegssituation zu erleichtern: Schüler/-innen der Abschlussklassen begleiten, betreuen und unterstützen die Schulanfänger/-innen: Jede/-r erfahrene Buddy kümmert sich um ein bis drei Jungbuddys und hilft gezielt in allen Belangen des Schul- bzw. Schülerwohnhausalltages. Gerade sehr jungen Schüler/-innen gelingt die Eingewöhnung und das Zurechtfinden in dieser völlig neuen Umgebung durch eine/-n persönliche/-n Ansprechpartner/-in viel leichter und schneller. Die Scheu, offene Fragen an noch nicht vertraute Lehrer/-innen bzw. Erzieher/-innen zu stellen, fällt bei fast gleichaltrigen Buddys weg. Dadurch passieren weniger „Hoppalas“, mehr Kapazitäten werden zum Lernen frei . Das Buddy-Projekt ist mit einer intensiven Betreuungsphase auf die ersten beiden Lehrgangswochen beschränkt – häufig entstehen dadurch aber langfristige Freundschaften. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich dadurch die Schüler/-innengruppen unterschiedlicher Lehrberufe mischen und somit die Schulgemeinschaft gestärkt wird.
Der erstmalige Einstieg an einer Lehrgangsberufsschule fällt vielen jungen Schüler/-innen schwer: Räumlichkeiten, örtliche Gegebenheiten, Schulorganisation, fachliche Inhalte, Lehrer/-innen und Mitschüler/-innen – alles ist neu und unbekannt. Zusätzlich sind viele zum ersten Mal alleine von zu Hause weg und nun während der Woche im Schülerwohnhaus untergebracht – Vertrautes gibt es nur mehr am Wochenende. Das Buddy-Projekt hiilft, diese manchmal schwierige Einstiegssituation zu erleichtern: Schüler/-innen der Abschlussklassen begleiten, betreuen und unterstützen die Schulanfänger/-innen: Jede/-r erfahrene Buddy kümmert sich um ein bis drei Jungbuddys und hilft gezielt in allen Belangen des Schul- bzw. Schülerwohnhausalltages. Gerade sehr jungen Schüler/-innen gelingt die Eingewöhnung und das Zurechtfinden in dieser völlig neuen Umgebung durch eine/-n persönliche/-n Ansprechpartner/-in viel leichter und schneller. Die Scheu, offene Fragen an noch nicht vertraute Lehrer/-innen bzw. Erzieher/-innen zu stellen, fällt bei fast gleichaltrigen Buddys weg. Dadurch passieren weniger „Hoppalas“, mehr Kapazitäten werden zum Lernen frei . Das Buddy-Projekt ist mit einer intensiven Betreuungsphase auf die ersten beiden Lehrgangswochen beschränkt – häufig entstehen dadurch aber langfristige Freundschaften. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich dadurch die Schüler/-innengruppen unterschiedlicher Lehrberufe mischen und somit die Schulgemeinschaft gestärkt wird.

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Sofia aus Barcelona

da Vinci Akademie

Sofia ist für 3 Monate an unserer Schule und im Video berichtet sie von den unterschiedlichen Eindrücken die sie bis jetzt gewonnen hat.
Sofia ist für 3 Monate an unserer Schule und im Video berichtet sie von den unterschiedlichen Eindrücken die sie bis jetzt gewonnen hat.

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