Schule verändert!

Ihr habt uns gezeigt, wie stark Österreichs Schulen sind! Hier präsentieren wir alle Einreichungen zum diesjährigen Starke Schulen-Award in den Kategorien Partnerschaft, Unterricht und Miteinander und ihre Voting-Ergebnisse. Die Gesamt-Sieger findet ihr auf unserer Startseite.

Ein starkes Miteinander verbessert das Schulklima und geht verantwortungsvoll mit Vielfalt um. Diese Kategorie zeigt Möglichkeiten auf, um den Zusammenhalt zu steigern.

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Peer Network an der BHAK Wien 10

BHAK BHAS Wien 10

Peer-Learning bedeutet für uns, individuellen Kompetenzen, dem Wachsen an Herausforderungen, der Übernahme von Verantwortung, Interaktion und Beziehung einen zentralen Stellenwert zu geben. Unser Peer-Learning-Programm besteht aus „Peer-Tutoring“ – Peer-Tutor/innen bieten anderen Schüler/innen fachliche Unterstützung an – und „Peer-Mediation“ – Schüler/innen werden zu PeerMediator/innen ausgebildet, sie entwickeln ihre personalen und sozialen Kompetenzen weiter und lernen, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten. Durch unser Programm werden Stärken sichtbar gemacht, der Fokus wird auf die Kompetenzen jeder einzelnen Person sowie die Möglichkeit, diese für die Gemeinschaft einzubringen, gelegt. Dies wirkt sich auf den Erwerb fachlicher und personenbezogener überfachlicher Kompetenzen, auf die Schaffung eines lernförderlichen Klassen- und Schulklimas, Prävention von Gewalt und Mobbing sowie die professionelle Weiterentwicklung von Schule aus. Allen Beteiligten ist es ein Anliegen, eine Gemeinschaft zu schaffen, die stärkt, Halt und Möglichkeiten für persönliches Wachstum gibt, in der das Verbindende vor das Trennende gestellt wird, in der alle willkommen sind, ihre Fähigkeiten und Stärken geschätzt und anerkannt werden und die allen die Möglichkeit gibt, sich zugehörig zu fühlen.
Peer-Learning bedeutet für uns, individuellen Kompetenzen, dem Wachsen an Herausforderungen, der Übernahme von Verantwortung, Interaktion und Beziehung einen zentralen Stellenwert zu geben. Unser Peer-Learning-Programm besteht aus „Peer-Tutoring“ – Peer-Tutor/innen bieten anderen Schüler/innen fachliche Unterstützung an – und „Peer-Mediation“ – Schüler/innen werden zu PeerMediator/innen ausgebildet, sie entwickeln ihre personalen und sozialen Kompetenzen weiter und lernen, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten. Durch unser Programm werden Stärken sichtbar gemacht, der Fokus wird auf die Kompetenzen jeder einzelnen Person sowie die Möglichkeit, diese für die Gemeinschaft einzubringen, gelegt. Dies wirkt sich auf den Erwerb fachlicher und personenbezogener überfachlicher Kompetenzen, auf die Schaffung eines lernförderlichen Klassen- und Schulklimas, Prävention von Gewalt und Mobbing sowie die professionelle Weiterentwicklung von Schule aus. Allen Beteiligten ist es ein Anliegen, eine Gemeinschaft zu schaffen, die stärkt, Halt und Möglichkeiten für persönliches Wachstum gibt, in der das Verbindende vor das Trennende gestellt wird, in der alle willkommen sind, ihre Fähigkeiten und Stärken geschätzt und anerkannt werden und die allen die Möglichkeit gibt, sich zugehörig zu fühlen.

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Glück kann man lernen!

Volksschule Purbach

„Haben wir heute Glück?“, fragen mich ein paar Kinder auf dem Schulhof. Eine schöne Begrüßung und eine wunderschöne Aufgabe, der ich jede Woche in der Volksschule Purbach nachgehen darf. Die Kinder meinen das „Schulfach Glück“, das schon das dritte Jahr als Schulprojekt läuft und regelmäßig in den 3. und 4. Klassen stattfindet. In diesen Einheiten lernen die Kinder den wertschätzenden Umgang untereinander, Vertrauen zu sich selbst und den anderen, sie lernen ihre eigenen Stärken kennen und die der Mitschüler schätzen. Viele Wissenschaftler haben sich mit der Frage beschäftigt, ob und wie viel der einzelne Mensch zu seinem persönlichen Glück beitragen kann. Aus den Forschungen geht hervor, dass ein großer Anteil an unserem persönlichen Wohlbefinden von unserer eigenen, persönlichen Einstellung und allen Aktivitäten, die wir bewusst setzen, abhängt. Und genau dieser eigene Anteil soll durch den Glücksunterricht gefördert werden. Die Spiele und Übungen stammen aus sehr unterschiedlichen Bereichen und ermöglichen es den Kindern, ihre persönliche Ausdrucksweise zu finden. Wir haben die wunderbare Möglichkeit, im Schulalltag Themen weiterzugeben, die für das spätere Leben enorm wichtig sind. Es geht vor allem darum, Vertrauen zu stärken, die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu erkennen und zu fördern, Herausforderungen zu meistern, sowie Kreativität und eigene Lösungswege zu entdecken. Jedes einzelne Kind hat ganz spezielle Fähigkeiten und das Recht, glücklich zu sein!
„Haben wir heute Glück?“, fragen mich ein paar Kinder auf dem Schulhof. Eine schöne Begrüßung und eine wunderschöne Aufgabe, der ich jede Woche in der Volksschule Purbach nachgehen darf. Die Kinder meinen das „Schulfach Glück“, das schon das dritte Jahr als Schulprojekt läuft und regelmäßig in den 3. und 4. Klassen stattfindet. In diesen Einheiten lernen die Kinder den wertschätzenden Umgang untereinander, Vertrauen zu sich selbst und den anderen, sie lernen ihre eigenen Stärken kennen und die der Mitschüler schätzen. Viele Wissenschaftler haben sich mit der Frage beschäftigt, ob und wie viel der einzelne Mensch zu seinem persönlichen Glück beitragen kann. Aus den Forschungen geht hervor, dass ein großer Anteil an unserem persönlichen Wohlbefinden von unserer eigenen, persönlichen Einstellung und allen Aktivitäten, die wir bewusst setzen, abhängt. Und genau dieser eigene Anteil soll durch den Glücksunterricht gefördert werden. Die Spiele und Übungen stammen aus sehr unterschiedlichen Bereichen und ermöglichen es den Kindern, ihre persönliche Ausdrucksweise zu finden. Wir haben die wunderbare Möglichkeit, im Schulalltag Themen weiterzugeben, die für das spätere Leben enorm wichtig sind. Es geht vor allem darum, Vertrauen zu stärken, die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu erkennen und zu fördern, Herausforderungen zu meistern, sowie Kreativität und eigene Lösungswege zu entdecken. Jedes einzelne Kind hat ganz spezielle Fähigkeiten und das Recht, glücklich zu sein!

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Openschool

Nms spielmanngasse

In unserer Schule geht es stark um Selbstständigkeit und Verantwortung. Wir sind offen für Neues . In unserer Schule gibt es eine bunte Auswahl an verschiedensten Workshops.
In unserer Schule geht es stark um Selbstständigkeit und Verantwortung. Wir sind offen für Neues . In unserer Schule gibt es eine bunte Auswahl an verschiedensten Workshops.

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Openschool

Nms spielmanngasse

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Starke Schule macht starke Kinder

Freie Schule Linz

In unserer Schule werden überwiegend Lernmaterialien zur Verfügung gestellt mit denen Schüler*innen selbständig lernen und den Lernerfolg eigenständig kontrollieren können. Viele der Lernmaterialien führen gerade dann zu einer Lösung, wenn die Schüler*innen gemeinsam daran arbeiten. Fehler machen ist in Ordnung. In der Schule ist eine Lern- und Fehlerkultur etabliert, in der sich Schüler*innen gegenseitig unterstützen. Selbstverständlich vollzieht sich dieser Prozess in einer angenehmen Atmosphäre, da aus der Hirnforschung bekannt ist, dass Druck nicht zum Lernerfolg führen kann. Der Lernerfolg wird dank Selbstkontrolle für die Schüler*innen sofort sichtbar, durch Lehrer*innen dokumentiert und im Tutor*inn*engespräch reflektiert.
In unserer Schule werden überwiegend Lernmaterialien zur Verfügung gestellt mit denen Schüler*innen selbständig lernen und den Lernerfolg eigenständig kontrollieren können. Viele der Lernmaterialien führen gerade dann zu einer Lösung, wenn die Schüler*innen gemeinsam daran arbeiten. Fehler machen ist in Ordnung. In der Schule ist eine Lern- und Fehlerkultur etabliert, in der sich Schüler*innen gegenseitig unterstützen. Selbstverständlich vollzieht sich dieser Prozess in einer angenehmen Atmosphäre, da aus der Hirnforschung bekannt ist, dass Druck nicht zum Lernerfolg führen kann. Der Lernerfolg wird dank Selbstkontrolle für die Schüler*innen sofort sichtbar, durch Lehrer*innen dokumentiert und im Tutor*inn*engespräch reflektiert.

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AdeFlüdePha (=Auf den Flügeln der Phantasie)

Mus.- und Sport-RG/SSM

AdeFlüdePha (= Auf den Flügeln der Phantasie) Unterstufe/1. Klasse Gymnasium/2-stündig =erlebnisorientiertes kreatives Gestalten mit Bewegung, Farben, Zeitungspapier etc. Das Erleben während des Gestaltungs- prozesses erfährt besondere Wertschätzung sowie die Bedeutung, die das Gestaltete für das Kind hat. AdeFlüdePha soll die kindliche Persönlichkeit stärken , was sich positiv auf ein gutes Miteinander auswirkt. ABLAUF Ankommensritual: Die Kinder bekommen Gelegenheit aus- zudrücken, wie sie im Moment da sind (Gefühlen, Gedanken, körperlicher Befindlichkeit werden Farbe und Form gegeben). Hauptteil: Imaginations- und/oder Gestaltungsteil (z. B. Phantasiereise „Mein sicherer Ort“ und anschließendes Gestalten des sicheren Ortes im Gruppenraum mithilfe von Tüchern, Stoffbändern etc. Schluss: WER MAG, darf das Gestaltete der Gruppe zeigen und erklären. STÄRKUNG DER KINDLICHEN PERSÖNLICHKEIT Die Kinder nehmen eigene Gefühle wahr und bringen sie zum Ausdruck, erfahren durch den Gebrauch von Phantasie und durch schöpferisches Tun in besonderem Maße, wer sie sind. Sie stärken ihren inneren Ort der Bewertung, indem sie immer wieder die Gelegenheit bekommen, zu wählen, nehmen eigene Grenzen bewusst wahr und finden passende Wege, sie zu schützen. Sie respektieren fremde Grenzen. Sie können in der Kleingruppe (4-6 Kinder) in besonderer Weise gehört und gesehen werden und auch entsprechende Resonanz bekommen, was sehr nährend und stärkend ist.
AdeFlüdePha (= Auf den Flügeln der Phantasie) Unterstufe/1. Klasse Gymnasium/2-stündig =erlebnisorientiertes kreatives Gestalten mit Bewegung, Farben, Zeitungspapier etc. Das Erleben während des Gestaltungs- prozesses erfährt besondere Wertschätzung sowie die Bedeutung, die das Gestaltete für das Kind hat. AdeFlüdePha soll die kindliche Persönlichkeit stärken , was sich positiv auf ein gutes Miteinander auswirkt. ABLAUF Ankommensritual: Die Kinder bekommen Gelegenheit aus- zudrücken, wie sie im Moment da sind (Gefühlen, Gedanken, körperlicher Befindlichkeit werden Farbe und Form gegeben). Hauptteil: Imaginations- und/oder Gestaltungsteil (z. B. Phantasiereise „Mein sicherer Ort“ und anschließendes Gestalten des sicheren Ortes im Gruppenraum mithilfe von Tüchern, Stoffbändern etc. Schluss: WER MAG, darf das Gestaltete der Gruppe zeigen und erklären. STÄRKUNG DER KINDLICHEN PERSÖNLICHKEIT Die Kinder nehmen eigene Gefühle wahr und bringen sie zum Ausdruck, erfahren durch den Gebrauch von Phantasie und durch schöpferisches Tun in besonderem Maße, wer sie sind. Sie stärken ihren inneren Ort der Bewertung, indem sie immer wieder die Gelegenheit bekommen, zu wählen, nehmen eigene Grenzen bewusst wahr und finden passende Wege, sie zu schützen. Sie respektieren fremde Grenzen. Sie können in der Kleingruppe (4-6 Kinder) in besonderer Weise gehört und gesehen werden und auch entsprechende Resonanz bekommen, was sehr nährend und stärkend ist.

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STARKE SCHULE-STARKE KINDER-STARKE ZUKUNFT

VS Lind ob Velden

Für das heurige Schuljahr haben wir für unsere Schule folgenden Schwerpunkt gewählt: Gewaltprävention und Integration… In den Medien hören wir leider immer öfter, dass Gewalt und Gewaltbereitschaft zunehmen. Viele unserer Mitmenschen leiden unter physischer und psychischer Gewalt. Dieses traurige Thema hat uns dazu ermutigt, Menschen zu sensibilisieren und so auch zur seelischen Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler, aber auch in unserer Umgebung, beizutragen. Da es auch im aktiven Schulleben immer mehr verbale und körperliche Gewalt gibt, werden die Kinder im richtigen Umgang mit diesen gewaltigen Herausforderungen geschult. Schüler und Schülerinnen erleben und erfahren auch, in den für sie zugänglichen Medien, Beispiele von Gewalt und Gewaltausschreitungen. Auf Wunsch vieler Eltern wird auch dieses Thema im Unterricht und Vorträgen der Lindner Elternschule behandelt. Selbstvertrauen und sicheres Auftreten ist ein wichtiger Bestandteil, um sich auftretender Gewalt zu widersetzen.
Für das heurige Schuljahr haben wir für unsere Schule folgenden Schwerpunkt gewählt: Gewaltprävention und Integration… In den Medien hören wir leider immer öfter, dass Gewalt und Gewaltbereitschaft zunehmen. Viele unserer Mitmenschen leiden unter physischer und psychischer Gewalt. Dieses traurige Thema hat uns dazu ermutigt, Menschen zu sensibilisieren und so auch zur seelischen Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler, aber auch in unserer Umgebung, beizutragen. Da es auch im aktiven Schulleben immer mehr verbale und körperliche Gewalt gibt, werden die Kinder im richtigen Umgang mit diesen gewaltigen Herausforderungen geschult. Schüler und Schülerinnen erleben und erfahren auch, in den für sie zugänglichen Medien, Beispiele von Gewalt und Gewaltausschreitungen. Auf Wunsch vieler Eltern wird auch dieses Thema im Unterricht und Vorträgen der Lindner Elternschule behandelt. Selbstvertrauen und sicheres Auftreten ist ein wichtiger Bestandteil, um sich auftretender Gewalt zu widersetzen.

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Schutzengel-Projekt

VS des Schulvereines der Kreuzschwestern

Unsere Schule ist ein großes Schulzentrum mit gut 1000 Schülern und SchulanfängerInnen aus unterschiedlichen Kindergärten. Es ist für die ErstklasserInnen deshalb oft schwierig, sich man schulbeginn zurechtzufinden. Deshalb haben wir das Schutzengel-Projekt ins Leben gerufen. Bereits vor den Sommerferien gibt es ein Picknick, bei dem sich die Schutzengel aus der künftigen 3. Klasse und die Schützlinge aus der kommenden 1. kennenlernen. Am 1. Schiltag nehmen die Schutzengel ihre Schützlinge dann an die Hand und begleiten sie zum Gottesdienst und in die Klasse. In der 1. Schulwoche folgt dann auch die Schulhaus-Rallye, bei der alle wichtigen Wege im Schulhaus kennengelernt werden. In den pausen jausnen und spielen die Schutzengel und Schützlinge gerne miteinander. Aber auch viele Unterrichtsprojekte und Ausflüge finden klassenübergreifend statt. So entstehen oft Freundschaften über die Altersgrenzen hinweg. 2 Jahre betreuen die Schutzengel ihre Schützlinge bevor diese selbst für die „neuen“ SchulanfängerInnen zu Schutzengeln werden. Die Kinder, aber auch die Eltern sind sehr dankbar für dieses Projekt, das den Zusammenhalt und das Miteinander in unserer Schule nachhaltig stärkt und die Schule vom ersten Tag an mehr als einen Ort mit vielen Freunden erleben lässt!
Unsere Schule ist ein großes Schulzentrum mit gut 1000 Schülern und SchulanfängerInnen aus unterschiedlichen Kindergärten. Es ist für die ErstklasserInnen deshalb oft schwierig, sich man schulbeginn zurechtzufinden. Deshalb haben wir das Schutzengel-Projekt ins Leben gerufen. Bereits vor den Sommerferien gibt es ein Picknick, bei dem sich die Schutzengel aus der künftigen 3. Klasse und die Schützlinge aus der kommenden 1. kennenlernen. Am 1. Schiltag nehmen die Schutzengel ihre Schützlinge dann an die Hand und begleiten sie zum Gottesdienst und in die Klasse. In der 1. Schulwoche folgt dann auch die Schulhaus-Rallye, bei der alle wichtigen Wege im Schulhaus kennengelernt werden. In den pausen jausnen und spielen die Schutzengel und Schützlinge gerne miteinander. Aber auch viele Unterrichtsprojekte und Ausflüge finden klassenübergreifend statt. So entstehen oft Freundschaften über die Altersgrenzen hinweg. 2 Jahre betreuen die Schutzengel ihre Schützlinge bevor diese selbst für die „neuen“ SchulanfängerInnen zu Schutzengeln werden. Die Kinder, aber auch die Eltern sind sehr dankbar für dieses Projekt, das den Zusammenhalt und das Miteinander in unserer Schule nachhaltig stärkt und die Schule vom ersten Tag an mehr als einen Ort mit vielen Freunden erleben lässt!

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Schutzengel-Projekt

VS des Schulvereines der Kreuzschwestern

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Why am I here?

Fachschule f wirtschaftliche Berufe der Caritas

Diese Fragen stellen sich junge Menschen sehr oft und sehen im Schulbesuch leider nur eine lästige Pflicht. Das Projekt hatte das Ziel, Schülerinnen und Schülern bewusst zu machen, WARUM sie sich täglich auf den Weg in die Schule machen und dort bis zu 10 h täglich „verbringen“ und dass es Sinn macht, diese Lebenszeit gut zu nutzen. Den Sinn im Tun zu sehen ist ein ganz wesentlicher Faktor für die Motivation und den Lernerfolg. Projektablauf: Schülerinnen und SChüler stellen sich die Frage, warum gehe ich auch nach Erfüllung der SchulPFLICHT weiter in die Schule? Warum gehe ich gerade in DIESE SChule? Wenn ich ehrlich bin, welchen Nutzen ziehe ich PERSÖNLICH aus dem weiteren Schulbesuch. Es sollen bis zu 10 Gründe niedergeschrieben werden – ähnlich eines positiven Tagebuches. Aus den Antworten stellt jede/r wichtige Motivationsgründe für Plakate und die Website zur Verfügung. Projekterfolg: Sinn des Schulbesuches wird verdeutlicht. Affirmität zur Schule wird gesteigert. Motivation wird gehoben auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten. Eigenverantwortung steigt. Lernerfolg: Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das (Berufs-)Leben! Jede/r ist seines/ihres Glückes eigener Schmied! Sobald man den Sinn und Zweck hinter dem Tun sieht, werden Herausforderungen leichter gemeistert – die Dropoutrate sinkt weiter.
Diese Fragen stellen sich junge Menschen sehr oft und sehen im Schulbesuch leider nur eine lästige Pflicht. Das Projekt hatte das Ziel, Schülerinnen und Schülern bewusst zu machen, WARUM sie sich täglich auf den Weg in die Schule machen und dort bis zu 10 h täglich „verbringen“ und dass es Sinn macht, diese Lebenszeit gut zu nutzen. Den Sinn im Tun zu sehen ist ein ganz wesentlicher Faktor für die Motivation und den Lernerfolg. Projektablauf: Schülerinnen und SChüler stellen sich die Frage, warum gehe ich auch nach Erfüllung der SchulPFLICHT weiter in die Schule? Warum gehe ich gerade in DIESE SChule? Wenn ich ehrlich bin, welchen Nutzen ziehe ich PERSÖNLICH aus dem weiteren Schulbesuch. Es sollen bis zu 10 Gründe niedergeschrieben werden – ähnlich eines positiven Tagebuches. Aus den Antworten stellt jede/r wichtige Motivationsgründe für Plakate und die Website zur Verfügung. Projekterfolg: Sinn des Schulbesuches wird verdeutlicht. Affirmität zur Schule wird gesteigert. Motivation wird gehoben auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten. Eigenverantwortung steigt. Lernerfolg: Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das (Berufs-)Leben! Jede/r ist seines/ihres Glückes eigener Schmied! Sobald man den Sinn und Zweck hinter dem Tun sieht, werden Herausforderungen leichter gemeistert – die Dropoutrate sinkt weiter.

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Why am I here?

Fachschule f wirtschaftliche Berufe der Caritas

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'So samma' (Gemeinsam sind wir stark)

VS Graz-Hirten

Soziales Lernen zielt auf den Aufbau positiver Beziehungen und die Fähigkeit ab, das eigene Tun zu reflektieren und sich selbst und andere achtsam wahr- und anzunehmen. Soziales Lernen trägt dazu bei, Unterschiede untereinander zu respektieren und miteinander wertschätzend, rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst umzugehen. Soziales Lernen ist ein Prozess, der die Selbst- und Sozialkompetenz stärkt. Schulsozialarbeit zielt schon in der Volksschule darauf ab, SchülerInnen bei der Bewältigung ihrer lebensweltlichen Probleme und Entwicklungsaufgaben, zu unterstützen. Im Vordergrund steht die Stärkung sozialer und individueller Ressourcen. Damit sollen Kommunikationsfähigkeit, alternative Handlungs- und Konfliktlösungsstrategien, etc. verbessert werden und sich der Lebensraum Schule zu einem „Ort des Wohlfühlens“ entwickeln: Die Kinder ermutigen und stärken sich gegenseitig, sowie sie ihre eigenen Fähigkeiten besser kennen lernen, wodurch auch der Lernerfolg gefördert wird. Die Annahme hinter diesem Ansatz ist, dass selbstbewusste Kinder, die eine positive Einstellung zu sich selbst und ihren Kompetenzen haben, Konflikte durch Verhandeln lösen, ihre Gefühle und Bedürfnisse richtig einschätzen und verbalisieren können und es schaffen, sich negativem Gruppendruck zu widersetzen und sich bewusst für eine gesunde Lebensweise entscheiden können. Durch die gelöste Atmosphäre wird das Soziale Lernen zum schönen Erlebnis, von dem die Kinder ihren Eltern oft mit Begeisterung berichten.
Soziales Lernen zielt auf den Aufbau positiver Beziehungen und die Fähigkeit ab, das eigene Tun zu reflektieren und sich selbst und andere achtsam wahr- und anzunehmen. Soziales Lernen trägt dazu bei, Unterschiede untereinander zu respektieren und miteinander wertschätzend, rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst umzugehen. Soziales Lernen ist ein Prozess, der die Selbst- und Sozialkompetenz stärkt. Schulsozialarbeit zielt schon in der Volksschule darauf ab, SchülerInnen bei der Bewältigung ihrer lebensweltlichen Probleme und Entwicklungsaufgaben, zu unterstützen. Im Vordergrund steht die Stärkung sozialer und individueller Ressourcen. Damit sollen Kommunikationsfähigkeit, alternative Handlungs- und Konfliktlösungsstrategien, etc. verbessert werden und sich der Lebensraum Schule zu einem „Ort des Wohlfühlens“ entwickeln: Die Kinder ermutigen und stärken sich gegenseitig, sowie sie ihre eigenen Fähigkeiten besser kennen lernen, wodurch auch der Lernerfolg gefördert wird. Die Annahme hinter diesem Ansatz ist, dass selbstbewusste Kinder, die eine positive Einstellung zu sich selbst und ihren Kompetenzen haben, Konflikte durch Verhandeln lösen, ihre Gefühle und Bedürfnisse richtig einschätzen und verbalisieren können und es schaffen, sich negativem Gruppendruck zu widersetzen und sich bewusst für eine gesunde Lebensweise entscheiden können. Durch die gelöste Atmosphäre wird das Soziale Lernen zum schönen Erlebnis, von dem die Kinder ihren Eltern oft mit Begeisterung berichten.

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Miteinander in der Sonnenklasse

EVS Goldschlagstraße 14 - 16

Die Sonnenklasse ist eine Mehrstufenklasse, die „verhaltensoriginelle Kinder“, die in eine Förderklasse geschickt würden, in eine Gruppe von „unauffälligen“ Volksschulkindern integriert. Maximal 5 Kinder mit besonderen emotionalen und sozialen Bedürfnissen können in eine Gruppe von 15 regulären Kindern eingegliedert werden. Zurzeit haben wir 19 Kinder : ein Sonderschulkind in der 2. Klasse, 1 Sonderschulkind in der 4. Klasse, 3 Erstklässler, 11 Zweitklässler, 4 Drittklässler. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Stärkung der sozialen Kompetenz, dem Wahrnehmen der eigenen Fähigkeiten und dem Üben des Beobachtens der Stärken der anderen. Der Videoausschnitt zeigt leider unvollkommen (das ,,Kind der Woche“, das hier Komplimente bekommt, ist leider nicht zu sehen) wie die Kinder einen ADHS – Jungen, der voriges Jahr größte Probleme mit dem Arbeiten hatte, Komplimente machen. Danach sieht man die Lehrerin mit ,,Komplimente Münzen“, die die Kinder im Laufe der Woche eigenständig beschriften. Sie einem anderen Kind ein Kompliment für etwas, was sie beobachten konnten, oder sie erkennen eine eigene Leistung an, in einem Bereich der ihnen schwerfällt. Für jedes Kompliment, das ein Kind macht oder bekommt, erhält es am Ende des Monats einen Mini-Halbedelstein. Im Laufe der Zeit sammeln sich einige Steine an, die dann gegen größere aufgewogen werden können. Dieses „Schatzsammeln“ macht ihnen große Freude und unterstützt sehr in der Integration außergewöhnlicher Verhaltensweisen.
Die Sonnenklasse ist eine Mehrstufenklasse, die „verhaltensoriginelle Kinder“, die in eine Förderklasse geschickt würden, in eine Gruppe von „unauffälligen“ Volksschulkindern integriert. Maximal 5 Kinder mit besonderen emotionalen und sozialen Bedürfnissen können in eine Gruppe von 15 regulären Kindern eingegliedert werden. Zurzeit haben wir 19 Kinder : ein Sonderschulkind in der 2. Klasse, 1 Sonderschulkind in der 4. Klasse, 3 Erstklässler, 11 Zweitklässler, 4 Drittklässler. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Stärkung der sozialen Kompetenz, dem Wahrnehmen der eigenen Fähigkeiten und dem Üben des Beobachtens der Stärken der anderen. Der Videoausschnitt zeigt leider unvollkommen (das ,,Kind der Woche“, das hier Komplimente bekommt, ist leider nicht zu sehen) wie die Kinder einen ADHS – Jungen, der voriges Jahr größte Probleme mit dem Arbeiten hatte, Komplimente machen. Danach sieht man die Lehrerin mit ,,Komplimente Münzen“, die die Kinder im Laufe der Woche eigenständig beschriften. Sie einem anderen Kind ein Kompliment für etwas, was sie beobachten konnten, oder sie erkennen eine eigene Leistung an, in einem Bereich der ihnen schwerfällt. Für jedes Kompliment, das ein Kind macht oder bekommt, erhält es am Ende des Monats einen Mini-Halbedelstein. Im Laufe der Zeit sammeln sich einige Steine an, die dann gegen größere aufgewogen werden können. Dieses „Schatzsammeln“ macht ihnen große Freude und unterstützt sehr in der Integration außergewöhnlicher Verhaltensweisen.

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Miteinander in der Sonnenklasse

EVS Goldschlagstraße 14 - 16

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