Danke für eure Erfolgsgeheimnisse!

Ihr habt uns gezeigt, wie stark Österreichs Schulen sind! Hier präsentieren wir alle Einreichungen zum diesjährigen Starke Schulen-Award in den Kategorien Infrastruktur, Unterricht und Miteinander.

Wie kann man die Unterrichtsqualität steigern und Erfolge der SchülerInnen stärken? Die Projekte in dieser Kategorie gehen mit gutem Beispiel voran.

1

Colours and Music

Bafep Judenburg

Was unsere Schule einzigartig und stark macht, ist ein einmal im Jahr stattfindender, projektorientierter und offener Unterricht unter dem Namen „Colours and Music“. Jedes Jahr sind etliche Schulfächer an der Umsetzung beteiligt. Allen voran gehören dazu Deutsch, Englisch, Informatik, die künstlerisch-kreativen Fächer, Bewegung und Sport als auch Ernährung und Küchenpraxis. Diese Art von Unterricht unterscheidet sich von anderen schulischen Projekten dadurch, dass wir den starren Stundenplan aufbrechen und die Zeit, die Räumlichkeiten sowie die Methoden flexibel nutzen. Die Fächer greifen somit noch stärker ineinander, wodurch ein praxisorientierter Unterricht entsteht, der das synergetische Potential an unserem Standort bestmöglich ausschöpft. Der Projekt- und Lernerfolg wird durch die abschließende, öffentliche Präsentation sichergestellt, was unsere Schülerinnen und Schüler zusätzlich motiviert.
Was unsere Schule einzigartig und stark macht, ist ein einmal im Jahr stattfindender, projektorientierter und offener Unterricht unter dem Namen „Colours and Music“. Jedes Jahr sind etliche Schulfächer an der Umsetzung beteiligt. Allen voran gehören dazu Deutsch, Englisch, Informatik, die künstlerisch-kreativen Fächer, Bewegung und Sport als auch Ernährung und Küchenpraxis. Diese Art von Unterricht unterscheidet sich von anderen schulischen Projekten dadurch, dass wir den starren Stundenplan aufbrechen und die Zeit, die Räumlichkeiten sowie die Methoden flexibel nutzen. Die Fächer greifen somit noch stärker ineinander, wodurch ein praxisorientierter Unterricht entsteht, der das synergetische Potential an unserem Standort bestmöglich ausschöpft. Der Projekt- und Lernerfolg wird durch die abschließende, öffentliche Präsentation sichergestellt, was unsere Schülerinnen und Schüler zusätzlich motiviert.

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Alles ist möglich- Schulball 2018

NMS 12 Harbach, Linz

Ich bin Klassenvorstand einer 3. Klasse NMS mit 25 SchülerInnen – diese wurden von mir ab der ersten Klasse zu Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Kreativität,… erzogen und im Klassenrat wurde immer schon sehr viel Mitspracherecht eingeräumt. Diese meine besondere Klasse ist heuer zu Schulbeginn mit dem Wunsch an mich herangetreten, einen Schulball organisieren zu dürfen. Ja- in einer NMS, wo soetwas in diesem Schultyp doch absolut unüblich ist und auch Schulfeste, wenn überhaupt, nur von Lehrern und dem Elternverein organisiert werden. Ich traue meinen Kindern sehr viel zu und unterstütze sie jetzt bei diesem Großprojekt, das sie total selbständig für alle Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen organisieren. In unserer Sozialen Lernstunde wurde eine Grobplanung mit genauem Zeitplan enwickelt, Teams gebildet (Buffet, Musik und Technik, Tobola, Dekoration, Programm…), Moderatoren wurden gewählt, Sponsoren gesucht, Presie besorgt,… All das begleite ich nur im Hintergrund, frage nach und gebe ab und zu eine Hilfestellung, aber die SchülerInnen organisieren, planen und basteln, zeichnen und laden ein, stellen die Securities,… Es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie sie über sich hinauswachsen, als Team arbeiten und zusammenwachsen und so ein gigantisches Großprojekt stemmen. 13.2.2018 22 Uhr – der Ball war ein voller Erfolg – es wurden eine Ballkönigin und ein Ballkönig gewählt, sehr sehr viel getanzt und alle hat einen wunderschönen Abend! Ich bin so stolz!
Ich bin Klassenvorstand einer 3. Klasse NMS mit 25 SchülerInnen – diese wurden von mir ab der ersten Klasse zu Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Kreativität,… erzogen und im Klassenrat wurde immer schon sehr viel Mitspracherecht eingeräumt. Diese meine besondere Klasse ist heuer zu Schulbeginn mit dem Wunsch an mich herangetreten, einen Schulball organisieren zu dürfen. Ja- in einer NMS, wo soetwas in diesem Schultyp doch absolut unüblich ist und auch Schulfeste, wenn überhaupt, nur von Lehrern und dem Elternverein organisiert werden. Ich traue meinen Kindern sehr viel zu und unterstütze sie jetzt bei diesem Großprojekt, das sie total selbständig für alle Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen organisieren. In unserer Sozialen Lernstunde wurde eine Grobplanung mit genauem Zeitplan enwickelt, Teams gebildet (Buffet, Musik und Technik, Tobola, Dekoration, Programm…), Moderatoren wurden gewählt, Sponsoren gesucht, Presie besorgt,… All das begleite ich nur im Hintergrund, frage nach und gebe ab und zu eine Hilfestellung, aber die SchülerInnen organisieren, planen und basteln, zeichnen und laden ein, stellen die Securities,… Es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie sie über sich hinauswachsen, als Team arbeiten und zusammenwachsen und so ein gigantisches Großprojekt stemmen. 13.2.2018 22 Uhr – der Ball war ein voller Erfolg – es wurden eine Ballkönigin und ein Ballkönig gewählt, sehr sehr viel getanzt und alle hat einen wunderschönen Abend! Ich bin so stolz!

3

COMMON CRAFT VIDEOS - Durch TEAMFLOW zum Erfolg!

NMS 2 Klagenfurt, Waidmannsdorf

Da vielfältige Kompetenzen einen immer höheren Stellenwert in der heutigen Berufswelt einnehmen und Schule auf die Arbeitswelt vorbereiten soll, müssen bereits in den Bildungseinrichtungen unterschiedlichste Fähigkeiten ausgebildet werden. Durch das eigenständige Produzieren von Erklärvideos können wesentliche Kompetenzen gefördert gefördert werden. „Erst wenn ich einen Inhalt verstanden habe, kann ich ihn auch jemanden erklären.“, meinte meine Schülerin Stefanie während der Arbeitsphase. Meistens werden im Unterricht die Schüler von ihrer Lehrkraft in ein neues Thema eingeführt und vertiefen dieses anhand von Aufgaben. Nicht so bei unserem interdisziplinären Klassenprojekt. Hier werden Schüler/-innen zu Lehrenden, die es durch „COMMON CRAFT“, also gemeinsame Anstrengung schaffen, Erklärvideos zu unterschiedlichen Themen anzufertigen. Das Projektprinzip lautete: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich!“ Nach einer technischen Erklärung, sollte mit einfachen Mitteln ein inhaltlich korrektes Lernvideo produziert werden. Es bestand dabei aber kein Anspruch auf technische Perfektion. Mit Hilfe von ausgeschnittenen Figuren und Abbildungen, die zu kurzen Texten gelegt und verschoben werden, können dabei verschiedenste Dinge anschaulich und einfach erklärt werden… Links zu den Lernvideos! https://www.youtube.com/channel/UCWPoUqNvUamnZ8rFjSM6Bbw?view_as=subscriber http://www3.lernplattform.schule.at/nms2klagenfurt/course/view.php?id=120 Gastanmeldung erlaubt!
Da vielfältige Kompetenzen einen immer höheren Stellenwert in der heutigen Berufswelt einnehmen und Schule auf die Arbeitswelt vorbereiten soll, müssen bereits in den Bildungseinrichtungen unterschiedlichste Fähigkeiten ausgebildet werden. Durch das eigenständige Produzieren von Erklärvideos können wesentliche Kompetenzen gefördert gefördert werden. „Erst wenn ich einen Inhalt verstanden habe, kann ich ihn auch jemanden erklären.“, meinte meine Schülerin Stefanie während der Arbeitsphase. Meistens werden im Unterricht die Schüler von ihrer Lehrkraft in ein neues Thema eingeführt und vertiefen dieses anhand von Aufgaben. Nicht so bei unserem interdisziplinären Klassenprojekt. Hier werden Schüler/-innen zu Lehrenden, die es durch „COMMON CRAFT“, also gemeinsame Anstrengung schaffen, Erklärvideos zu unterschiedlichen Themen anzufertigen. Das Projektprinzip lautete: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich!“ Nach einer technischen Erklärung, sollte mit einfachen Mitteln ein inhaltlich korrektes Lernvideo produziert werden. Es bestand dabei aber kein Anspruch auf technische Perfektion. Mit Hilfe von ausgeschnittenen Figuren und Abbildungen, die zu kurzen Texten gelegt und verschoben werden, können dabei verschiedenste Dinge anschaulich und einfach erklärt werden… Links zu den Lernvideos! https://www.youtube.com/channel/UCWPoUqNvUamnZ8rFjSM6Bbw?view_as=subscriber http://www3.lernplattform.schule.at/nms2klagenfurt/course/view.php?id=120 Gastanmeldung erlaubt!

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Spaceshuttlekids go MissionX

VS Marz

Motto für 2016/17 war „Von unserem Heimatort bis ins Universum“. Teilnahme am internat. Schulwettbewerbe „Mission X – Train like an Astronaut“ (initiiert von NASA u ESA) meiner 3. Klasse der VS Marz Startschuss Mitte Jänner: erste Aktion: Brainstorming zur Gruppennamensfindung: die „Spaceshuttlekids: SSK-21“ (wir waren 21 Kinder) waren geboren Zielsetzung: Spektakuläre Einblicke in die Weltraumfahrt u in unser Sonnensystem sowie Übergewicht bei Kindern. Die Ziele waren extrem motivierend: Bewegung und Sport (Astro-Training), (Astronauten)-Ernährung, Wissen und (Weltraum-) Technik wurden in spielerischer Form umgesetzt. Ablauf: Infoelternabend, extrem viel Mithilfe bei einzelnen Aktionen beim Sportunterricht u Stationenbetrieb zu gesunder Ernährung, Begleitung zu Bewegungseinheiten (Missionen) in die NMS nach Mattersburg (Schulkooperation), Mütter (Physiotherapeutinnen) erklärten Auswirkungen von Schwerelosigkeit, Väter bauten über mehrere Wochen ein Spaceshuttle etc Lesenacht mit Astronomen und Sternhimmelbeobachtung „Space-like“ wurde die Klasse adaptiert (Plakate, Bücher, Planetenmodell für das Schulhaus). Beim Abschlussevent Ende April war die gesamte Schule (101 Kinder), Elternverein, Präs.d.LSR. Projektabschluss in Linz ARS-Electronica – Überreichung eines Oscars. Gruppenbildungsprozess war mehr als lohnenswert! Projekterfolg garantiert! Lernerfolg – fächer- und lebensübergreifend, da die Nachwirkungen noch jetzt im Schul-/Alltag Thema sind!
Motto für 2016/17 war „Von unserem Heimatort bis ins Universum“. Teilnahme am internat. Schulwettbewerbe „Mission X – Train like an Astronaut“ (initiiert von NASA u ESA) meiner 3. Klasse der VS Marz Startschuss Mitte Jänner: erste Aktion: Brainstorming zur Gruppennamensfindung: die „Spaceshuttlekids: SSK-21“ (wir waren 21 Kinder) waren geboren Zielsetzung: Spektakuläre Einblicke in die Weltraumfahrt u in unser Sonnensystem sowie Übergewicht bei Kindern. Die Ziele waren extrem motivierend: Bewegung und Sport (Astro-Training), (Astronauten)-Ernährung, Wissen und (Weltraum-) Technik wurden in spielerischer Form umgesetzt. Ablauf: Infoelternabend, extrem viel Mithilfe bei einzelnen Aktionen beim Sportunterricht u Stationenbetrieb zu gesunder Ernährung, Begleitung zu Bewegungseinheiten (Missionen) in die NMS nach Mattersburg (Schulkooperation), Mütter (Physiotherapeutinnen) erklärten Auswirkungen von Schwerelosigkeit, Väter bauten über mehrere Wochen ein Spaceshuttle etc Lesenacht mit Astronomen und Sternhimmelbeobachtung „Space-like“ wurde die Klasse adaptiert (Plakate, Bücher, Planetenmodell für das Schulhaus). Beim Abschlussevent Ende April war die gesamte Schule (101 Kinder), Elternverein, Präs.d.LSR. Projektabschluss in Linz ARS-Electronica – Überreichung eines Oscars. Gruppenbildungsprozess war mehr als lohnenswert! Projekterfolg garantiert! Lernerfolg – fächer- und lebensübergreifend, da die Nachwirkungen noch jetzt im Schul-/Alltag Thema sind!

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Train your Brain

Bundesoberstufengymnasium Güssing

Die Gesundheitsförderung liegt uns sehr am Herzen. Da die SchülerInnen die meiste Zeit ihres Alltags in der Schule verbringen, sind alle Beteiligten bemüht, die Schule zu einem optimalen und gesundheitsfördernden Arbeits-, Lern- und Lebensraum zu machen. Wir sind im Alltag zahlreichen Versuchungen ausgesetzt und verbringen die meiste Zeit vor dem Fernseher oder Handy. Viele Studien beweisen, dass der enorme Fernseh- und Internetkonsum die Bewegungszeit und somit auch die Konzentration der SchülerInnen negativ beeinflusst. Unsere Schule möchte nun entgegenwirken und zusätzliche Bewegungszeit im Regelunterricht anbieten. Mit dieser zusätzlichen Bewegungszeit möchten wir nicht nur die enormen Sitzzeiten in der Schulzeit minimieren, sondern auch die Konzentration der SchülerInnen steigern. Anfang des Schuljahres nahmen 4 LehrerInnen und 8 SchülerInnen an einer Fortbildung zum Thema „Vital4Brain“ in Wr. Neustadt teil. Nach einer schulinternen Lehrerfortbildung und zahlreichem positiven Feedback, waren wir motiviert, das Projekt in der ganzen Schule umzusetzen und auch davon überzeugt, dass sich dies positiv auf unsere SchülerInnen bzw. auf deren Konzentration auswirken wird. Merkt die Lehrperson, dass die Konzentration der SchülerInnen nachlässt, initiiert er/sie ein 5- bis 10-minütiges Vital4Brain-Programm (kurze koordinative Übungen), um den Rest der Unterrichtsstunde fokussiert am planmäßigen Unterricht weiter arbeiten zu können. Frei nach dem Motto „Train your Brain!“.
Die Gesundheitsförderung liegt uns sehr am Herzen. Da die SchülerInnen die meiste Zeit ihres Alltags in der Schule verbringen, sind alle Beteiligten bemüht, die Schule zu einem optimalen und gesundheitsfördernden Arbeits-, Lern- und Lebensraum zu machen. Wir sind im Alltag zahlreichen Versuchungen ausgesetzt und verbringen die meiste Zeit vor dem Fernseher oder Handy. Viele Studien beweisen, dass der enorme Fernseh- und Internetkonsum die Bewegungszeit und somit auch die Konzentration der SchülerInnen negativ beeinflusst. Unsere Schule möchte nun entgegenwirken und zusätzliche Bewegungszeit im Regelunterricht anbieten. Mit dieser zusätzlichen Bewegungszeit möchten wir nicht nur die enormen Sitzzeiten in der Schulzeit minimieren, sondern auch die Konzentration der SchülerInnen steigern. Anfang des Schuljahres nahmen 4 LehrerInnen und 8 SchülerInnen an einer Fortbildung zum Thema „Vital4Brain“ in Wr. Neustadt teil. Nach einer schulinternen Lehrerfortbildung und zahlreichem positiven Feedback, waren wir motiviert, das Projekt in der ganzen Schule umzusetzen und auch davon überzeugt, dass sich dies positiv auf unsere SchülerInnen bzw. auf deren Konzentration auswirken wird. Merkt die Lehrperson, dass die Konzentration der SchülerInnen nachlässt, initiiert er/sie ein 5- bis 10-minütiges Vital4Brain-Programm (kurze koordinative Übungen), um den Rest der Unterrichtsstunde fokussiert am planmäßigen Unterricht weiter arbeiten zu können. Frei nach dem Motto „Train your Brain!“.

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Train your Brain

Bundesoberstufengymnasium Güssing

Zum Projekt

So haben die Projekte im Publikumsvoting abgeschnitten!

Die fünf bestplatzierten Projekte aus jeder Kategorie wurden nach dem Publikumsvoting dem Wissenschaftsexperten und der Jury vorgestellt. Auf unserer Startseite findet ihr die Preisträger des Awards und ihre Projekte.

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Schwerpunkt Textiles und Technisches Werken für Kinder von 6-15 Jahren

Integrative Lernwerkstatt Brigittenau – Ganztagsschule der Stadt Wien altersgemischt - integrativ - für 6- bis 15-Jährige Volksschule und Neue Mittelschule

Die Integrative Lernwerkstatt Brigittenau unterrichtet seit 20 Jahren 6-15 jährige SchülerInnen in integrativen Mehrstufenklassen. Das vermehrte Angebot im textilen und technischen Werken ist eines unserer Schwerpunkte. Alle SchülerInnen haben schulautonom von der 1.-6. Schulstufe wöchentlich 100 Min. WE. In der 7.+8. Schulst. 75 Min. Die Ausgewogenheit zwischen gemeinsamen Themen, projektorientiertem Unterricht und freiem, selbstbestimmten Werken anhand eigener Ideen, ist uns besonders wichtig. Kreativität und Vorstellungsvermögen werden gefestigt und die Techniken verinnerlicht. Dies steigert Selbstbewusstsein, Sprache, Motorik, Geschicklichkeit und Ausdauer ganz besonders. Werkstücke werden geplant, erarbeitet und fertiggestellt. Die Auseinandersetzung mit eventuell auftretenden Schwierigkeiten ist ein wesentlicher Faktor für eigenständiges Arbeiten. Besonders wichtig ist uns dabei, dass alle Kinder von der 1. bis zur 8. Schulstufe, selbstverständlich auch alle Integrationskinder, die text. u. techn. Grundtechniken erlernen. Interessen und Talente zu erkennen gibt uns Gelegenheit SchülerInnen im Hinblick auf ihre Berufsausbildung gezielt zu fördern. Mit unserem Beitrag möchten wir Schulen/KollegInnen Mut machen, den positiven Effekt dieses Unterrichts kennenzulernen und wieder vermehrt einzubeziehen. Gut ausgestattete Werkräume und große Materialauswahl sind Voraussetzung für gelungenen Unterricht! Kompetenzorientierter Unterricht ermöglicht inklusiven Werkunterricht!
Die Integrative Lernwerkstatt Brigittenau unterrichtet seit 20 Jahren 6-15 jährige SchülerInnen in integrativen Mehrstufenklassen. Das vermehrte Angebot im textilen und technischen Werken ist eines unserer Schwerpunkte. Alle SchülerInnen haben schulautonom von der 1.-6. Schulstufe wöchentlich 100 Min. WE. In der 7.+8. Schulst. 75 Min. Die Ausgewogenheit zwischen gemeinsamen Themen, projektorientiertem Unterricht und freiem, selbstbestimmten Werken anhand eigener Ideen, ist uns besonders wichtig. Kreativität und Vorstellungsvermögen werden gefestigt und die Techniken verinnerlicht. Dies steigert Selbstbewusstsein, Sprache, Motorik, Geschicklichkeit und Ausdauer ganz besonders. Werkstücke werden geplant, erarbeitet und fertiggestellt. Die Auseinandersetzung mit eventuell auftretenden Schwierigkeiten ist ein wesentlicher Faktor für eigenständiges Arbeiten. Besonders wichtig ist uns dabei, dass alle Kinder von der 1. bis zur 8. Schulstufe, selbstverständlich auch alle Integrationskinder, die text. u. techn. Grundtechniken erlernen. Interessen und Talente zu erkennen gibt uns Gelegenheit SchülerInnen im Hinblick auf ihre Berufsausbildung gezielt zu fördern. Mit unserem Beitrag möchten wir Schulen/KollegInnen Mut machen, den positiven Effekt dieses Unterrichts kennenzulernen und wieder vermehrt einzubeziehen. Gut ausgestattete Werkräume und große Materialauswahl sind Voraussetzung für gelungenen Unterricht! Kompetenzorientierter Unterricht ermöglicht inklusiven Werkunterricht!

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Schwerpunkt Textiles und Technisches Werken für Kinder von 6-15 Jahren

Integrative Lernwerkstatt Brigittenau – Ganztagsschule der Stadt Wien altersgemischt - integrativ - für 6- bis 15-Jährige Volksschule und Neue Mittelschule

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Gemeinsam die Schule der Zukunft gestalten

Praxis-HAK Völkermarkt

Selbstverantwortliches und praxisnahes Arbeiten sind wesentliche Bestandteile des Konzepts der Praxis-HAK Völkermarkt. Damit geht der Anspruch einher, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und in den Schulalltag zu integrieren. Seit vielen Jahren in diesem Bereich Vorreiter, ging die Schule schon vor dem Start des politischen Konzepts „Schule 4.0“ daran, sich fit für die digitalen Herausforderungen zu machen. Das betrifft auch Fragen der Infrastruktur und der Personalentwicklung, vor allem aber die Unterrichtsarbeit. Schon 2017 arbeiteten Schüler/innen und Lehrkräfte unter der Führung von Direktorin Michaela Graßler sowie den Professoren Mario Kraiger und Martin Erian an realistischen Lösungen, um mit bestehenden Möglichkeiten die digitale Welt in den Alltag hereinzuholen. Vor allem die Schüler sollten also gehört werden. Erwachsen ist daraus ein kurzer Film, der sensationell den bundesweiten Wettbewerb „Wie wir in Zukunft mit digitalen Medien lernen werden“ gewinnen konnte. Damit nicht genug: Weiter erproben wir neue Tools, führen laufend kleinere und größere Fortbildungen durch und schenken den Erfahrungen und Bedürfnissen unserer Schüler/innen ein offenes Ohr. Das Ergebnis: Nach nur zwei Monaten hat die Praxis-HAK 2017/18 bereits die Jahresleistung einer eEducation.Expert.Schule erbracht – und digitale Tools sind ein fester Bestandteil des Unterrichts (und bei Schülerprojekten!), ohne Bisheriges völlig zu ersetzen. Das macht uns zu einer starken Schule!
Selbstverantwortliches und praxisnahes Arbeiten sind wesentliche Bestandteile des Konzepts der Praxis-HAK Völkermarkt. Damit geht der Anspruch einher, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und in den Schulalltag zu integrieren. Seit vielen Jahren in diesem Bereich Vorreiter, ging die Schule schon vor dem Start des politischen Konzepts „Schule 4.0“ daran, sich fit für die digitalen Herausforderungen zu machen. Das betrifft auch Fragen der Infrastruktur und der Personalentwicklung, vor allem aber die Unterrichtsarbeit. Schon 2017 arbeiteten Schüler/innen und Lehrkräfte unter der Führung von Direktorin Michaela Graßler sowie den Professoren Mario Kraiger und Martin Erian an realistischen Lösungen, um mit bestehenden Möglichkeiten die digitale Welt in den Alltag hereinzuholen. Vor allem die Schüler sollten also gehört werden. Erwachsen ist daraus ein kurzer Film, der sensationell den bundesweiten Wettbewerb „Wie wir in Zukunft mit digitalen Medien lernen werden“ gewinnen konnte. Damit nicht genug: Weiter erproben wir neue Tools, führen laufend kleinere und größere Fortbildungen durch und schenken den Erfahrungen und Bedürfnissen unserer Schüler/innen ein offenes Ohr. Das Ergebnis: Nach nur zwei Monaten hat die Praxis-HAK 2017/18 bereits die Jahresleistung einer eEducation.Expert.Schule erbracht – und digitale Tools sind ein fester Bestandteil des Unterrichts (und bei Schülerprojekten!), ohne Bisheriges völlig zu ersetzen. Das macht uns zu einer starken Schule!

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Das Bunkerprojekt

Erich Fried Realgymnasium

Was genau ist überhaupt unser Projekt? Um es kurz zu sagen, wir machen Führungen durch den ehemaligen Schutzbunker neben dem Arne-Carlsson-Park im 9. Wiener Gemeindebezirk. Unser Lehrer, Wilhelm Urbanek, entwarf vor ca. 25 Jahren, mit der damaligen 7A, Führungen durch den Schutzbunker in dem sich zahlreiche Menschen im 2. Weltkrieg vor den Bomben versteckten. „Durch die Dunkelheit und zurück“ war der Titel der Ausstellung. Jetzt haben wir unsere eigene Ausstellung über den Marshallplan gemeinsam mit der US-Botschaft auf die Beine gestellt. Das alles ermöglichte unser Lehrer und seine KollegeInnen, um die Menschen über die Ereignisse von vor 80 Jahren aufzuklären und ihnen die damalige Zeit näherzubringen. Es ist toll, dass die Direktion seit mehr als 2 Jahrzehnten das Projekt gutheißt und unterstützt, denn leicht ist es nicht, die Führungen während der Unterrichtszeit zu organisieren! So übernahm eine SchülerInnengeneration nach der anderen die Betreuung und nach einigen Jahren kam die Verantwortung für den Bunker schließlich bei uns an, der 5A. Herr Prof. Urbanek lehrte uns dafür von der 2. Klasse an, was wir zu tun haben und bereitete uns darauf vor. Jetzt, in der 5. Klasse, hat er uns ermöglicht wirklich eigene Führungen zu betreuen. In unserem 90 Sekunden Video erklärt Ihnen die ganze 5A, warum dieses Projekt uns so wichtig ist und warum wir Potenzial hätten zu gewinnen. Das reicht von gestärkter Klassengemeinschaft, bis zu wichtigen Erfahrungen für das zukü
Was genau ist überhaupt unser Projekt? Um es kurz zu sagen, wir machen Führungen durch den ehemaligen Schutzbunker neben dem Arne-Carlsson-Park im 9. Wiener Gemeindebezirk. Unser Lehrer, Wilhelm Urbanek, entwarf vor ca. 25 Jahren, mit der damaligen 7A, Führungen durch den Schutzbunker in dem sich zahlreiche Menschen im 2. Weltkrieg vor den Bomben versteckten. „Durch die Dunkelheit und zurück“ war der Titel der Ausstellung. Jetzt haben wir unsere eigene Ausstellung über den Marshallplan gemeinsam mit der US-Botschaft auf die Beine gestellt. Das alles ermöglichte unser Lehrer und seine KollegeInnen, um die Menschen über die Ereignisse von vor 80 Jahren aufzuklären und ihnen die damalige Zeit näherzubringen. Es ist toll, dass die Direktion seit mehr als 2 Jahrzehnten das Projekt gutheißt und unterstützt, denn leicht ist es nicht, die Führungen während der Unterrichtszeit zu organisieren! So übernahm eine SchülerInnengeneration nach der anderen die Betreuung und nach einigen Jahren kam die Verantwortung für den Bunker schließlich bei uns an, der 5A. Herr Prof. Urbanek lehrte uns dafür von der 2. Klasse an, was wir zu tun haben und bereitete uns darauf vor. Jetzt, in der 5. Klasse, hat er uns ermöglicht wirklich eigene Führungen zu betreuen. In unserem 90 Sekunden Video erklärt Ihnen die ganze 5A, warum dieses Projekt uns so wichtig ist und warum wir Potenzial hätten zu gewinnen. Das reicht von gestärkter Klassengemeinschaft, bis zu wichtigen Erfahrungen für das zukü

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Das Bunkerprojekt

Erich Fried Realgymnasium

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Der Flaschenzug

PTS Schwanenstadt

Im Unterrichtsfach „Technisches Seminar“ wird sehr praxisorientiert gearbeitet. Das Projekt „Flaschenzug“ ist nur ein Beispiel dafür. Wir haben das Thema zuerst ganz klassisch im Unterricht besprochen und auch Berechnungen dazu angestellt. Dann haben wir mit unseren kleinen Versuchskästen einen Flaschenzug gebaut. Als letztes haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe bekommen mit 4 Rollen, einem Seil und einem Klettergurt im Turnsaal einen Flaschenzug zu bauen. Es musste im Team gearbeitet werden und die Schülerinnen und Schüler mussten ihr Wissen praktisch anwenden. Das trägt sehr stark zur Festigung des Wissens bei und natürlich steigert es auch die Motivation!
Im Unterrichtsfach „Technisches Seminar“ wird sehr praxisorientiert gearbeitet. Das Projekt „Flaschenzug“ ist nur ein Beispiel dafür. Wir haben das Thema zuerst ganz klassisch im Unterricht besprochen und auch Berechnungen dazu angestellt. Dann haben wir mit unseren kleinen Versuchskästen einen Flaschenzug gebaut. Als letztes haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe bekommen mit 4 Rollen, einem Seil und einem Klettergurt im Turnsaal einen Flaschenzug zu bauen. Es musste im Team gearbeitet werden und die Schülerinnen und Schüler mussten ihr Wissen praktisch anwenden. Das trägt sehr stark zur Festigung des Wissens bei und natürlich steigert es auch die Motivation!

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Der Flaschenzug

PTS Schwanenstadt

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Flipped Classroom - mathematik.rocks

Musikmittelschule Radstadt

In meinem Mathematikunterricht wende ich nun im 3. Jahr die Flipped Classroom Methode an. Die Initialzündung dafür war die Notwendigkeit, Zeit im Unterricht zu „gewinnen“ um möglichst individuell an Problemen zu Arbeiten (Heterogenität in der NMS). Die Schüler bereiten sich zu Hause mit meinen selbst erstellten Lernvideos vor, diese sind seit diesem Schuljahr mit interaktiven H5P Inhalten ergänzt. Dadurch muss das Video wirklich aktiv angesehen werden und Fragen beantwortet werden. Am Ende jedes Videos wird ein Hefteintrag ins Heft geschrieben und 2 Aufgaben, die zum Thema gehören, bearbeitet. So vorbereitet kommen die Schüler in den Unterricht. Die vollen 50 Minuten kann nun produktiv an differenzierten Aufgabenstellungen gearbeitet werden, jeder kann das Üben wo er die Übung noch braucht. Die wertvolle Unterrichtsszeit wird also dafür verwendet, das zu Hause gelernte zu festigen. Probleme können von uns Lehrern gelöst werden – nicht von den Eltern oder der Nachhilfe zu Hause. Die Rückmeldungen der Schüler sind ungeteilt positiv, ebenso der Eltern. Der ORF war auch bereits bei uns zu Besuch http://oe3.orf.at/stories/2877376/ Rückmeldungen der Schüler sind auch meiner Seite zu finden: https://mathematik.rocks/flipped-classroom/info/flipped-classroom/ Besonders freut mich auch, wenn Schüler aus anderen Klassen zu mir kommen und erzählen die Videos hätten ihnen beim Lernen geholfen. Das sind Zeichen für mich, dass der Flipped Classroom funktioniert und sich der Aufwand lohnt!
In meinem Mathematikunterricht wende ich nun im 3. Jahr die Flipped Classroom Methode an. Die Initialzündung dafür war die Notwendigkeit, Zeit im Unterricht zu „gewinnen“ um möglichst individuell an Problemen zu Arbeiten (Heterogenität in der NMS). Die Schüler bereiten sich zu Hause mit meinen selbst erstellten Lernvideos vor, diese sind seit diesem Schuljahr mit interaktiven H5P Inhalten ergänzt. Dadurch muss das Video wirklich aktiv angesehen werden und Fragen beantwortet werden. Am Ende jedes Videos wird ein Hefteintrag ins Heft geschrieben und 2 Aufgaben, die zum Thema gehören, bearbeitet. So vorbereitet kommen die Schüler in den Unterricht. Die vollen 50 Minuten kann nun produktiv an differenzierten Aufgabenstellungen gearbeitet werden, jeder kann das Üben wo er die Übung noch braucht. Die wertvolle Unterrichtsszeit wird also dafür verwendet, das zu Hause gelernte zu festigen. Probleme können von uns Lehrern gelöst werden – nicht von den Eltern oder der Nachhilfe zu Hause. Die Rückmeldungen der Schüler sind ungeteilt positiv, ebenso der Eltern. Der ORF war auch bereits bei uns zu Besuch http://oe3.orf.at/stories/2877376/ Rückmeldungen der Schüler sind auch meiner Seite zu finden: https://mathematik.rocks/flipped-classroom/info/flipped-classroom/ Besonders freut mich auch, wenn Schüler aus anderen Klassen zu mir kommen und erzählen die Videos hätten ihnen beim Lernen geholfen. Das sind Zeichen für mich, dass der Flipped Classroom funktioniert und sich der Aufwand lohnt!