Schule verändert!

Ihr habt uns gezeigt, wie stark Österreichs Schulen sind! Hier präsentieren wir alle Einreichungen zum diesjährigen Starke Schulen-Award in den Kategorien Partnerschaft, Unterricht und Miteinander und ihre Voting-Ergebnisse. Die Gesamt-Sieger findet ihr auf unserer Startseite.

Wie kann man die Unterrichtsqualität steigern und Erfolge der SchülerInnen stärken? Die Projekte in dieser Kategorie gehen mit gutem Beispiel voran.

1

Flexible Eingangsstufe

PraxisNMS der PH Steiermark

Das Ziel des Projektes ist es, den Übergang von der Volksschule für unsere Schüler/innen zu erleichtern und die Anschlussfähigkeit an die Sekundarstufe II zu verbessern, sodass noch mehr Schüler/innen alle geforderten Kompetenzen erreichen. Daher wird ein Modul erst abgeschlossen, wenn die Inhalte wirklich sicher beherrscht werden. (Mastery Learning) Nach der 8. Schulstufe sollen sie für den weiteren Lebenslauf, sei es in einer weiterführender Schule oder in der Berufsausbildung, gut gerüstet sein. Das Modul-System innerhalb eines altersheterogenen Klassenverbands ermöglicht dabei eine flexible Differenzierung und Individualisierung des Lernprozesses innerhalb eines gemeinsamen sozialen Kontexts. Durch einen gemeinsamen äußeren organisatorischen Rahmen und den Einsatz von Tablets und digitalen Medien wird nicht nur die digitale Kompetenz gefördert, es ist auch ein optimales Eingehen auf die (Lern)Bedürfnisse der Kinder möglich. Das führt zu einer passgenauen Förderung, die die Lernmotivation steigert und die Eigenständigkeit in den Mittelpunkt des Lernprozesses rückt. Optimale Differenzierung erfordert zeitliche Flexibilität. Aus diesem Grund ermöglichen wir es den Kindern, die Module im eigenen Tempo in ein bis drei Jahren zu durchlaufen. Das System besteht aus einer Reihe von Modulen in den Fächern Englisch, Mathematik und Deutsch, die die Lernziele der 5. und 6. Schulstufe abdecken.
Das Ziel des Projektes ist es, den Übergang von der Volksschule für unsere Schüler/innen zu erleichtern und die Anschlussfähigkeit an die Sekundarstufe II zu verbessern, sodass noch mehr Schüler/innen alle geforderten Kompetenzen erreichen. Daher wird ein Modul erst abgeschlossen, wenn die Inhalte wirklich sicher beherrscht werden. (Mastery Learning) Nach der 8. Schulstufe sollen sie für den weiteren Lebenslauf, sei es in einer weiterführender Schule oder in der Berufsausbildung, gut gerüstet sein. Das Modul-System innerhalb eines altersheterogenen Klassenverbands ermöglicht dabei eine flexible Differenzierung und Individualisierung des Lernprozesses innerhalb eines gemeinsamen sozialen Kontexts. Durch einen gemeinsamen äußeren organisatorischen Rahmen und den Einsatz von Tablets und digitalen Medien wird nicht nur die digitale Kompetenz gefördert, es ist auch ein optimales Eingehen auf die (Lern)Bedürfnisse der Kinder möglich. Das führt zu einer passgenauen Förderung, die die Lernmotivation steigert und die Eigenständigkeit in den Mittelpunkt des Lernprozesses rückt. Optimale Differenzierung erfordert zeitliche Flexibilität. Aus diesem Grund ermöglichen wir es den Kindern, die Module im eigenen Tempo in ein bis drei Jahren zu durchlaufen. Das System besteht aus einer Reihe von Modulen in den Fächern Englisch, Mathematik und Deutsch, die die Lernziele der 5. und 6. Schulstufe abdecken.

1

Flexible Eingangsstufe

PraxisNMS der PH Steiermark

Zum Projekt

2

Kreative Klasse

Schwerhörigenschule Wien

Ausgangssituation: I-Klasse, 18 SchülerInnen, davon 3 schwerhörige Kinder, 2 Kinder mit AVWS, mehrere Kinder mit Sprachschwierigkeiten und ein gehörloses Mädchen, unterschiedliche Lehrpläne. Wir waren von Anfang an der Überzeugung, dass tanzen, trommeln und Theater spielen, für die Entwicklung der Kinder förderlich ist. Über das Ergebnis dieses Projekts sind wir selbst erstaunt. Wir haben ein Jahr lang gemeinsam mit den Kindern daran gearbeitet: das Bühnenbild gestaltet, die Kostüme genäht,gelernt die schwierige Bühnentechnik zu bedienen, mit der Grafischen Schule koopiert, um einen kurzen Film zu drehen (BlueBox) und vorallem viele Stunden geprobt. Wie das funktioniert in dieser bunten Vielfalt? Nun die schwerhörigen und die sprachbeeinträchtigten SchülerInnen lernen besser und lauter zu artikulieren und Sprache besonders zu betonen. Sarah, unser gehörloses Mädchen, gebärdet ihren Text auf der Bühne, der von einem anderen Mädchen eingesprochen wird. Letztes Jahr in der Rolle der Tinkerbell in Peter Pan hat sie ihren gesamten Text gebärdet und die jeweiligen Mitspieler haben in übersetzt. Was hat sich verändert? Die Klassengemeinschaft ist noch näher zusammengewachsen, Kinder sind selbstbewusster geworden, die Deutschnoten haben sich merklich verbessert. Der Zusammenhalt der ganzen Schule ist enorm, einmal im Jahr gibt es eine große Vorstellung und alle helfen mit (Buffet, Fotos, Übertitelung des Stückes für gehörlose Eltern, Hilfe beim Schminken und Herrichten.
Ausgangssituation: I-Klasse, 18 SchülerInnen, davon 3 schwerhörige Kinder, 2 Kinder mit AVWS, mehrere Kinder mit Sprachschwierigkeiten und ein gehörloses Mädchen, unterschiedliche Lehrpläne. Wir waren von Anfang an der Überzeugung, dass tanzen, trommeln und Theater spielen, für die Entwicklung der Kinder förderlich ist. Über das Ergebnis dieses Projekts sind wir selbst erstaunt. Wir haben ein Jahr lang gemeinsam mit den Kindern daran gearbeitet: das Bühnenbild gestaltet, die Kostüme genäht,gelernt die schwierige Bühnentechnik zu bedienen, mit der Grafischen Schule koopiert, um einen kurzen Film zu drehen (BlueBox) und vorallem viele Stunden geprobt. Wie das funktioniert in dieser bunten Vielfalt? Nun die schwerhörigen und die sprachbeeinträchtigten SchülerInnen lernen besser und lauter zu artikulieren und Sprache besonders zu betonen. Sarah, unser gehörloses Mädchen, gebärdet ihren Text auf der Bühne, der von einem anderen Mädchen eingesprochen wird. Letztes Jahr in der Rolle der Tinkerbell in Peter Pan hat sie ihren gesamten Text gebärdet und die jeweiligen Mitspieler haben in übersetzt. Was hat sich verändert? Die Klassengemeinschaft ist noch näher zusammengewachsen, Kinder sind selbstbewusster geworden, die Deutschnoten haben sich merklich verbessert. Der Zusammenhalt der ganzen Schule ist enorm, einmal im Jahr gibt es eine große Vorstellung und alle helfen mit (Buffet, Fotos, Übertitelung des Stückes für gehörlose Eltern, Hilfe beim Schminken und Herrichten.

2

Kreative Klasse

Schwerhörigenschule Wien

Zum Projekt

3

SCHOOLKIDS ON THE BLOG

Sportmittelschule 2 Klagenfurt/ Waidmannsdorf

In der heutigen Zeit ist das Internet ein fixer Bestandteil unseres Lebens, daher ist die Nutzung im schulischen Alltag ein Gebot der Stunde.Besonders beliebt und verbreitet sind dabei Blogs. Inzwischen gibt es kaum noch ein Unternehmen, das keinen Blog auf seiner Seite hat. Kein Wunder, dass bei diesem Thema auch Kinder neugierig werden. In unserem Projekt sollen die SchülerInnen über besondere Ereignisse aus dem Schulleben bloggen, nachdem sie grundlegende Basics in den Bereichen Schreibtechnik, Interviewtechnik, Fotografie, Datenschutz und Netiquette erlernt haben. Natürlich müssen die Inhalte auch auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden. Das ist eine medienpädagogische Aufgabe, die heute einen hohen Stellenwert hat. Vor allem aber sollten unsere SchülerInnen Blogs als Instrument der Kommunikation und Gestaltung wahrnehmen. Kinder können hier ihre Sicht der Dinge erklären. Es besteht dabei aber kein Anspruch auf Perfektion, sondern wir lernen gemeinsam aus den gesammelten Erfahrungen und versuchen uns schrittweise zu verbessern. Auf diesem Weg erleben die jungen RedakteurInnen auch, wie ein Klassenprojekt in die Öffentlichkeit gelangt. Da ergeben unbeliebte Dinge wie Rechtschreibung und Satzbau plötzlich einen Sinn. Beim Recherchieren und Schreiben tauchen unweigerlich auch Fragen zu Datenschutz und Copyright auf, die dann gemeinsam besprochen und auch zusammenhängend verstanden werden. Projektunterricht wird so aktiv gelebt und bekommt eine vernetzende Bedeutung.
In der heutigen Zeit ist das Internet ein fixer Bestandteil unseres Lebens, daher ist die Nutzung im schulischen Alltag ein Gebot der Stunde.Besonders beliebt und verbreitet sind dabei Blogs. Inzwischen gibt es kaum noch ein Unternehmen, das keinen Blog auf seiner Seite hat. Kein Wunder, dass bei diesem Thema auch Kinder neugierig werden. In unserem Projekt sollen die SchülerInnen über besondere Ereignisse aus dem Schulleben bloggen, nachdem sie grundlegende Basics in den Bereichen Schreibtechnik, Interviewtechnik, Fotografie, Datenschutz und Netiquette erlernt haben. Natürlich müssen die Inhalte auch auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden. Das ist eine medienpädagogische Aufgabe, die heute einen hohen Stellenwert hat. Vor allem aber sollten unsere SchülerInnen Blogs als Instrument der Kommunikation und Gestaltung wahrnehmen. Kinder können hier ihre Sicht der Dinge erklären. Es besteht dabei aber kein Anspruch auf Perfektion, sondern wir lernen gemeinsam aus den gesammelten Erfahrungen und versuchen uns schrittweise zu verbessern. Auf diesem Weg erleben die jungen RedakteurInnen auch, wie ein Klassenprojekt in die Öffentlichkeit gelangt. Da ergeben unbeliebte Dinge wie Rechtschreibung und Satzbau plötzlich einen Sinn. Beim Recherchieren und Schreiben tauchen unweigerlich auch Fragen zu Datenschutz und Copyright auf, die dann gemeinsam besprochen und auch zusammenhängend verstanden werden. Projektunterricht wird so aktiv gelebt und bekommt eine vernetzende Bedeutung.

3

SCHOOLKIDS ON THE BLOG

Sportmittelschule 2 Klagenfurt/ Waidmannsdorf

Zum Projekt

4

EF1 - ein starkes Team

Allgemeine Sonderschule St. Pölten-Mitte

Dieses Projekt betrifft die EF1 Klasse der ASO St. Pölten-Mitte und besteht darin, dass die individuellen Stärken der Schüler/innen mit erhöhtem Förderbedarf bzw. eines autistischen Kindes durch intensive Zusammenarbeit von Lehrerinnen, Stützkraft und Nachmittagsbetreuerinnen ausgebaut und verbessert werden. Bereits umgesetzt wurde eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb des Klassenteams. Die Unterrichtsplanung erfolgt im Lehrerinnenteam. Die Stützkraft wird in die Unterrichtsarbeit miteinbezogen. Hierfür werden die Absichten der Unterrichtsplanung der Stützkraft mitgeteilt. Dies macht die Unterrichtsziele transparent. So kann die Stützkraft gezielter agieren bzw. Reaktionen besser erkennen und zielgerichtet darauf eingehen. Dadurch kann die Stützkraft die Lehrpersonen zielgerichtet informieren. Diese verbesserte Zusammenarbeit bewirkt ein harmonischeres Klima und eine verbesserte Förderung mit bereits feststellbaren Leistungsfortschritten. Ebenfalls zeigen sich positive Auswirkungen auf das Verhalten. Da durch die enge Zusammenarbeit des Klassenteams (Lehrkräfte und Stützkraft) enorme Fortschritte feststellbar waren, soll die Zusammenarbeit mit der Nachmittagsbetreuung im 2. Semester intensiviert werden. Das Ziel ist eine verbesserte Kommunikation, um die päd. Angebote am Vormittag und Nachmittag optimal aufeinander abzustimmen. Dadurch kann die Arbeit mit den Kindern optimiert werden.
Dieses Projekt betrifft die EF1 Klasse der ASO St. Pölten-Mitte und besteht darin, dass die individuellen Stärken der Schüler/innen mit erhöhtem Förderbedarf bzw. eines autistischen Kindes durch intensive Zusammenarbeit von Lehrerinnen, Stützkraft und Nachmittagsbetreuerinnen ausgebaut und verbessert werden. Bereits umgesetzt wurde eine verstärkte Zusammenarbeit innerhalb des Klassenteams. Die Unterrichtsplanung erfolgt im Lehrerinnenteam. Die Stützkraft wird in die Unterrichtsarbeit miteinbezogen. Hierfür werden die Absichten der Unterrichtsplanung der Stützkraft mitgeteilt. Dies macht die Unterrichtsziele transparent. So kann die Stützkraft gezielter agieren bzw. Reaktionen besser erkennen und zielgerichtet darauf eingehen. Dadurch kann die Stützkraft die Lehrpersonen zielgerichtet informieren. Diese verbesserte Zusammenarbeit bewirkt ein harmonischeres Klima und eine verbesserte Förderung mit bereits feststellbaren Leistungsfortschritten. Ebenfalls zeigen sich positive Auswirkungen auf das Verhalten. Da durch die enge Zusammenarbeit des Klassenteams (Lehrkräfte und Stützkraft) enorme Fortschritte feststellbar waren, soll die Zusammenarbeit mit der Nachmittagsbetreuung im 2. Semester intensiviert werden. Das Ziel ist eine verbesserte Kommunikation, um die päd. Angebote am Vormittag und Nachmittag optimal aufeinander abzustimmen. Dadurch kann die Arbeit mit den Kindern optimiert werden.

4

EF1 - ein starkes Team

Allgemeine Sonderschule St. Pölten-Mitte

Zum Projekt

5

Von der Flurschule zur Marktplatzschule - Die Modernisierung einer denkmalgeschützten Schule

Volksschule 2 Wels - Stadtmitte

Die Fertigstellung der mehrjährigen Umbauphase erfolgte im Jänner 2018. Zogen sich früher lange Gänge von einem Ende des Schulgebäudes zum anderen, von denen aus man in die Klassen gelangte, bilden heute mehrere Klassen ein Lernrevier. Neu errichtete Marktplätze dienen als Dreh- und Angelpunkt. Der offene Unterricht ist nicht nur deutlich an den Sichtfenstern zwischen den Klassenräumen, sondern auch an den zahlreichen Lernorten wie Aula, Bibliothek, Sitzfenster, Leseecke, Podesten u.v.m. zu erkennen. Der Einsatz von Neuen Medien wird durch diese Umbaumaßnahmen ebenso ermöglicht, so ist jede Klasse mit einem Beamer ausgestattet. Die SchülerInnen festigen ihr Wissen mit Hilfe von je zwei ihnen zur Verfügung gestellten Laptops pro Klasse und recherchieren damit selbstständig zu Unterrichtsinhalten. Die alten Klapptafeln wurden durch Schienensysteme ersetzt. Auch lassen sich mit Hilfe von mobilen Dreieckstischen schnelle Methodenwechsel vollziehen. Das begehbare Dach oberhalb der Doppelturnhalle wird als Klassenzimmer im Freien genützt. Die GTS bietet eine Vielzahl an Projekten an. Dazu gehören beispielsweise „Vom Anbau zur Ernte“, welches wir mit Hilfe der Bewirtschaftung unserer Hochbeete umsetzen. Der Lern- und Lebensraum Schule am Ganztagsstandort Wels – Stadtmitte zeichnet sich somit durch ein hohes Maß an Flexibilität und pädagogischer Vielfalt aus.
Die Fertigstellung der mehrjährigen Umbauphase erfolgte im Jänner 2018. Zogen sich früher lange Gänge von einem Ende des Schulgebäudes zum anderen, von denen aus man in die Klassen gelangte, bilden heute mehrere Klassen ein Lernrevier. Neu errichtete Marktplätze dienen als Dreh- und Angelpunkt. Der offene Unterricht ist nicht nur deutlich an den Sichtfenstern zwischen den Klassenräumen, sondern auch an den zahlreichen Lernorten wie Aula, Bibliothek, Sitzfenster, Leseecke, Podesten u.v.m. zu erkennen. Der Einsatz von Neuen Medien wird durch diese Umbaumaßnahmen ebenso ermöglicht, so ist jede Klasse mit einem Beamer ausgestattet. Die SchülerInnen festigen ihr Wissen mit Hilfe von je zwei ihnen zur Verfügung gestellten Laptops pro Klasse und recherchieren damit selbstständig zu Unterrichtsinhalten. Die alten Klapptafeln wurden durch Schienensysteme ersetzt. Auch lassen sich mit Hilfe von mobilen Dreieckstischen schnelle Methodenwechsel vollziehen. Das begehbare Dach oberhalb der Doppelturnhalle wird als Klassenzimmer im Freien genützt. Die GTS bietet eine Vielzahl an Projekten an. Dazu gehören beispielsweise „Vom Anbau zur Ernte“, welches wir mit Hilfe der Bewirtschaftung unserer Hochbeete umsetzen. Der Lern- und Lebensraum Schule am Ganztagsstandort Wels – Stadtmitte zeichnet sich somit durch ein hohes Maß an Flexibilität und pädagogischer Vielfalt aus.

Die besten Fünf kommen in die nächste Runde!

Die besten fünf Projekte aus jeder Kategorie werden unserem Wissenschaftsexperte sowie der Jury vorgestellt und sind weiterhin beim Starke Schulen-Award 2019 dabei!

6

Starker Unterricht in der Modellklasse

NMS II Feldbach

Neue Lernkultur wird bei uns gelebt! Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der gleichermaßen die harmonische Entwicklung von Körper, Seele und Geist im Fokus behält. Wir streben danach, die SchülerInnen darauf vorzubereiten, mit Freude an der Gesellschaft zu partizipieren und sie positiv-nachhaltig zu verändern. Eine wichtige Säule der neuen Lernkultur stellt das Offene Lernen dar. Die SchülerInnen entscheiden dabei selbst, in welches Lernbüro sie gehen und legen sich individuell ihr Lernziel fest. Die Fachlehrerin/Der Fachlehrer steht dabei als Coach zur Seite. Am Ende der Stunde wird besprochen ob, das individuelle Lernziel erreicht wurde und die SchülerInnen erhalten vom Lehrer ein Feedback zur Arbeitshaltung und Achtsamkeit. Durch diese einzigartige Lernatmosphäre, getragen von gegenseitigem Respekt, Verantwortung, Gemeinschaft und Wertschätzung, erleben sich die Kinder als selbstwirksam, gestalterisch und vor allem sinnerfüllt in ihrem schöpferischen Lernen und Handeln. Diese neu gewonnene Freiheit unserer SchülerInnen können wir als Lehrerteam nur erzielen und erhalten, indem wir abweichen von starren Konstrukten und stets bereit sind, unsere Konzepte im Sinne eines verbesserten Unterrichts zu ändern und auch immer wieder neu zu denken.
Neue Lernkultur wird bei uns gelebt! Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der gleichermaßen die harmonische Entwicklung von Körper, Seele und Geist im Fokus behält. Wir streben danach, die SchülerInnen darauf vorzubereiten, mit Freude an der Gesellschaft zu partizipieren und sie positiv-nachhaltig zu verändern. Eine wichtige Säule der neuen Lernkultur stellt das Offene Lernen dar. Die SchülerInnen entscheiden dabei selbst, in welches Lernbüro sie gehen und legen sich individuell ihr Lernziel fest. Die Fachlehrerin/Der Fachlehrer steht dabei als Coach zur Seite. Am Ende der Stunde wird besprochen ob, das individuelle Lernziel erreicht wurde und die SchülerInnen erhalten vom Lehrer ein Feedback zur Arbeitshaltung und Achtsamkeit. Durch diese einzigartige Lernatmosphäre, getragen von gegenseitigem Respekt, Verantwortung, Gemeinschaft und Wertschätzung, erleben sich die Kinder als selbstwirksam, gestalterisch und vor allem sinnerfüllt in ihrem schöpferischen Lernen und Handeln. Diese neu gewonnene Freiheit unserer SchülerInnen können wir als Lehrerteam nur erzielen und erhalten, indem wir abweichen von starren Konstrukten und stets bereit sind, unsere Konzepte im Sinne eines verbesserten Unterrichts zu ändern und auch immer wieder neu zu denken.

7

Buchtrailer - Gemeinschaft

BG/BRG Lilienfeld

Nach der angeleiteten Lektüre des Buches „Leihst du mir deinen Blick?“ traten die SchülerInnen mit dem Wunsch an die Lehrkraft heran, eigenständig ein Projekt dazu erarbeiten zu wollen. So entstand die Idee, Buchtrailer zu drehen. Die Schüler organisierten sich Equipment, Maske, Schauplätze, Drehbuch und alles was dazu gehört schließlich völlig eigenständig und drehten in Kleingruppen ihren Buchtrailer. So lernten sie, eigenständig zu arbeiten, konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen, ihre eigenen Idee zielgerecht umsetzen, ohne dass von Seiten der Lehrperson eine Anweisung erfolgte. Die Buchtrailer wurden auf der Schulhomepage und auf einem Youtube-Kanal veröffentlicht, bereits am nächsten Tag ernteten die Schüler dann großes Lob von Lehrern und den SchülerInnen der anderen Klassen für die professionelle Umsetzung. Im weiteren Verlauf ihrer Schulkarriere wollen die Jugendlichen nun diese Projektidee weiterführen und sich als Film-/Regieteam zur Verfügung stellen-
Nach der angeleiteten Lektüre des Buches „Leihst du mir deinen Blick?“ traten die SchülerInnen mit dem Wunsch an die Lehrkraft heran, eigenständig ein Projekt dazu erarbeiten zu wollen. So entstand die Idee, Buchtrailer zu drehen. Die Schüler organisierten sich Equipment, Maske, Schauplätze, Drehbuch und alles was dazu gehört schließlich völlig eigenständig und drehten in Kleingruppen ihren Buchtrailer. So lernten sie, eigenständig zu arbeiten, konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen, ihre eigenen Idee zielgerecht umsetzen, ohne dass von Seiten der Lehrperson eine Anweisung erfolgte. Die Buchtrailer wurden auf der Schulhomepage und auf einem Youtube-Kanal veröffentlicht, bereits am nächsten Tag ernteten die Schüler dann großes Lob von Lehrern und den SchülerInnen der anderen Klassen für die professionelle Umsetzung. Im weiteren Verlauf ihrer Schulkarriere wollen die Jugendlichen nun diese Projektidee weiterführen und sich als Film-/Regieteam zur Verfügung stellen-

8

Montessori - Anders als andere

Integratives Montessori Atelier

Von der vollkommenen Freiarbeit, die gänzlich auf Freiwilligkeit beruhte und ohne Struktur auskam, hat sich unsere Schule zu einem Ort entwickelt, in der die SchülerInnen aus einem vielfältigen Angebot schöpfen können, welches stets von einer Lehrperson vorbereitet und begleitet wird. Kreatives Gestalten kommt hier ebenso vor, wie verschiedene Bewegungsangebote, stille Übungen zur Förderung der Achtsamkeit sowie Lerngruppen zu unterschiedlichen Stoffgebieten. Bei uns wird ein besonderes Augenmerk auf soziale Kompetenzen sowie fächerübergreifende Methoden und Projektunterricht gelegt.
Von der vollkommenen Freiarbeit, die gänzlich auf Freiwilligkeit beruhte und ohne Struktur auskam, hat sich unsere Schule zu einem Ort entwickelt, in der die SchülerInnen aus einem vielfältigen Angebot schöpfen können, welches stets von einer Lehrperson vorbereitet und begleitet wird. Kreatives Gestalten kommt hier ebenso vor, wie verschiedene Bewegungsangebote, stille Übungen zur Förderung der Achtsamkeit sowie Lerngruppen zu unterschiedlichen Stoffgebieten. Bei uns wird ein besonderes Augenmerk auf soziale Kompetenzen sowie fächerübergreifende Methoden und Projektunterricht gelegt.

8

Montessori - Anders als andere

Integratives Montessori Atelier

Zum Projekt

9

Lernateliers sind toll!

VS August Thielmann/Telfs

Unter einem Lernatelier versteht man einen klassen- und schulstufenübergreifenden Unterricht in Kleingruppen, welcher 14-tägig am Nachmittag stattfindet. Die Lehrpersonen bereiten kompetenzorientierte Einheiten zu einem lehrplanbezogenen Thema vor. Unser Angebot ist sehr breit gefächert: Von MINT Fächern (Experimente mit Wasser und Magneten, Roboterfabrik), über Deutsch (Schreibwerkstatt, Bücherei), bis hin zu kreativen und sportlichen Fächern (Spielmusik, Kochen und Ernährung, Kreatives Gestalten, Lesen und rechnen mit Schwung) ist alles dabei. Auch Themen, die im „normalen“ Unterricht etwas untergehen, haben hier Platz gefunden (geometrische Körper, Denksportaufgaben). Die Kinder haben die Möglichkeit, sich bei einem Atelier einzutragen. Dabei können sie auf ihre Stärken und Neigungen eingehen. Nach zwei Einheiten wechseln die Schülerinnen und Schüler das Atelier – die Lehrpersonen behalten das Thema allerdings bei. Da Telfs eine Brennpunktschule ist, und speziell Kinder mit Migrationshintergrund oft wenig Unterstützung von zu Hause erfahren, ist dies eine Chance die Schülerinnen und Schüler zu motivieren und zu fördern. Da in einer Gruppe Kinder aus allen vier Schulstufen zusammen kommen, sind die meisten Kurse in Form eines Buddysystems aufgebaut. Die „Großen“ helfen den „Kleinen“. Manchmal ist es auch umgekehrt! Kinder, Eltern und Lehrpersonen sind von dieser Art des schülerzentrierten Unterrichts begeistert und wir möchten dieses Projekt unbedingt fortführen.
Unter einem Lernatelier versteht man einen klassen- und schulstufenübergreifenden Unterricht in Kleingruppen, welcher 14-tägig am Nachmittag stattfindet. Die Lehrpersonen bereiten kompetenzorientierte Einheiten zu einem lehrplanbezogenen Thema vor. Unser Angebot ist sehr breit gefächert: Von MINT Fächern (Experimente mit Wasser und Magneten, Roboterfabrik), über Deutsch (Schreibwerkstatt, Bücherei), bis hin zu kreativen und sportlichen Fächern (Spielmusik, Kochen und Ernährung, Kreatives Gestalten, Lesen und rechnen mit Schwung) ist alles dabei. Auch Themen, die im „normalen“ Unterricht etwas untergehen, haben hier Platz gefunden (geometrische Körper, Denksportaufgaben). Die Kinder haben die Möglichkeit, sich bei einem Atelier einzutragen. Dabei können sie auf ihre Stärken und Neigungen eingehen. Nach zwei Einheiten wechseln die Schülerinnen und Schüler das Atelier – die Lehrpersonen behalten das Thema allerdings bei. Da Telfs eine Brennpunktschule ist, und speziell Kinder mit Migrationshintergrund oft wenig Unterstützung von zu Hause erfahren, ist dies eine Chance die Schülerinnen und Schüler zu motivieren und zu fördern. Da in einer Gruppe Kinder aus allen vier Schulstufen zusammen kommen, sind die meisten Kurse in Form eines Buddysystems aufgebaut. Die „Großen“ helfen den „Kleinen“. Manchmal ist es auch umgekehrt! Kinder, Eltern und Lehrpersonen sind von dieser Art des schülerzentrierten Unterrichts begeistert und wir möchten dieses Projekt unbedingt fortführen.

9

Lernateliers sind toll!

VS August Thielmann/Telfs

Zum Projekt

10

Kiddysongcontest

Gymnasium Sacre Coeur

Seit der Adventzeit arbeitete ich schon an einem neuen Projekt. Die Schüler der zweiten und dritten Schulstufen stellten beim „Kiddy-Songcontest“ ihr musikalisches Talent unter Beweis. In einem ersten Schritt waren die dazu benötigten Teams zu bilden, in weiterer Folge waren eigene Lieder auszusuchen und eigene Gruppennamen zu finden. Nach dieser Teambildungsphase, stand den ersten Proben nichts mehr im Wege! Die verschiedenen Gruppen übten an unterschiedlichen Orten, so, dass keine Gruppe eine Andere stören konnte. Die Vorauswahl fand in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien statt. Es voteten ältere Schüler und Schülerinnen (ab der 4. Klasse). Die Teams mit den beiden höchsten Punktezahlen stiegen in die Endrunde auf. In der Woche nach der Vorausscheidung waren die Gänge im Schulhaus musikalisch bunt geschmückt, Plakate der Finalisten beziehungsweise der Inhalt und die Botschaft der Lieder hingen an den Pinnwänden. Das große Finale fand am 30. Jänner 2019, um 18 Uhr statt. Die Gruppen wurden vom Publikum und einer hochkarätigen Jury bewertet. In den Schülern liegen viele versteckte Talente. Lehrer müssen ihnen nur die Möglichkeit geben, diese zu entfalten. So ist die Idee des Kiddy-Songcontests entstanden. Jeder Einzelne, jede Einzelne ist während des gesamten Projekts über sich selbst hinausgewachsen.
Seit der Adventzeit arbeitete ich schon an einem neuen Projekt. Die Schüler der zweiten und dritten Schulstufen stellten beim „Kiddy-Songcontest“ ihr musikalisches Talent unter Beweis. In einem ersten Schritt waren die dazu benötigten Teams zu bilden, in weiterer Folge waren eigene Lieder auszusuchen und eigene Gruppennamen zu finden. Nach dieser Teambildungsphase, stand den ersten Proben nichts mehr im Wege! Die verschiedenen Gruppen übten an unterschiedlichen Orten, so, dass keine Gruppe eine Andere stören konnte. Die Vorauswahl fand in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien statt. Es voteten ältere Schüler und Schülerinnen (ab der 4. Klasse). Die Teams mit den beiden höchsten Punktezahlen stiegen in die Endrunde auf. In der Woche nach der Vorausscheidung waren die Gänge im Schulhaus musikalisch bunt geschmückt, Plakate der Finalisten beziehungsweise der Inhalt und die Botschaft der Lieder hingen an den Pinnwänden. Das große Finale fand am 30. Jänner 2019, um 18 Uhr statt. Die Gruppen wurden vom Publikum und einer hochkarätigen Jury bewertet. In den Schülern liegen viele versteckte Talente. Lehrer müssen ihnen nur die Möglichkeit geben, diese zu entfalten. So ist die Idee des Kiddy-Songcontests entstanden. Jeder Einzelne, jede Einzelne ist während des gesamten Projekts über sich selbst hinausgewachsen.

10

Kiddysongcontest

Gymnasium Sacre Coeur

Zum Projekt